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18-Jähriger legt nach Großbrand Geständnis ab

Delmenhorst 18-Jähriger legt nach Großbrand Geständnis ab

Ein 18-Jähriger hat eine Woche nach dem Großbrand in Delmenhorst ein Geständnis abgelegt. Ein ebenfalls unter Tatverdacht stehender 24-Jähriger bestreitet hingegen, gezündelt zu haben. Am Pfingstwochenende waren in einer Wohnanlage an zwei Stellen fast gleichzeitig Brände ausgebrochen, die auf insgesamt fünf Gebäude übergriffen.

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Das Feuer griff auf fünf Gebäude über.

Quelle: dpa

Delmenhorst. Eine Woche nach dem Großbrand in Delmenhorst hat ein 18-Jähriger ein Geständnis abgelegt. Ein ebenfalls unter Tatverdacht stehender 24-Jähriger bestreitet hingegen, gezündelt zu haben. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg am Sonntag mit. Bei dem Brand waren am Pfingstwochenende in einer Wohnanlage an zwei Stellen fast gleichzeitig Brände ausgebrochen, die von Müllcontainern auf insgesamt fünf Gebäude übergriffen.

Bei dem Brand waren 50 Wohnungen beschädigt oder zerstört worden. Es gab vier Verletzte. Mehr als 50 Bewohner mussten vorübergehend in einem Hotel untergebracht werden. Zum Motiv und zu den Hintergründen der Tat konnte der Justizsprecher keine Angaben machen. Die Polizei war durch Hinweise aus der Bevölkerung auf die beiden Verdächtigen aufmerksam geworden.

Die beiden Delmenhorster waren in der vergangenen Woche vorläufig festgenommen worden, sind aber nun wieder auf freiem Fuß. Die Polizei hatte zwar die Beantragung eines Haftbefehls angeregt. Die Staatsanwaltschaft sieht dafür aber keine Veranlassung, weil wegen der „sozialen Bindungen“ der jungen Männer keine Fluchtgefahr bestehe.

dpa/jhf

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