Nach der tödlichen Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat die Suche nach Schuldigen begonnen. Die Stadt Duisburg will sich am Mittag zur Katastrophe und ihren Ursachen äußern. Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf 19. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Identitäten der Verstorbenen zum Teil noch nicht geklärt werden.
Die Massenpanik bei der Loveparade am Sonnabend in Duisburg hat mindestens 19 Menschen das Leben gekostet. Diese Zahl nannte ein Polizeisprecher am frühen Sonntagmorgen. Außerdem seien 342 Verletzte gemeldet worden - wie schwer ihre Verletzungen waren, blieb zunächst unklar. Viele tausende Besucher der Techno-Party gelangten in der Nacht ohne weitere Zwischenfälle nach Hause. Die Katastrophe löste eine Welle von Trauer und Entsetzen aus. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine rückhaltlose Aufklärung.
Hunderttausende hatten sich am Sonnabendmittag auf den Weg zum alten Duisburger Güterbahnhof gemacht. Sie wurden aus zwei Richtung dorthin geleitet, die Menschenmassen trafen zwischen zwei Tunneln aufeinander, wo ein gepflasterter Weg zum Güterbahnhof hinaufführt. Nach Zeugenaussagen entstand dort eine unerträgliche Enge. Menschen versuchten, eine Mauer und eine Treppe hinaufzuklettern. Als einige von ihnen aus mehreren Metern Höhe in die Menschenmasse unter ihnen stürzten, brach nach Polizeiangaben Panik aus. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) verteidigte das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung gegen die sofort aufbrandende Kritik als „stichhaltig“.
Feuerwehren und andere Rettungsdienste auch aus dem weiteren Umland starteten einen gigantischen Einsatz. Die am Partygelände vorbeiführende Autobahn 59, die aus Sicherheitsgründen ohnehin gesperrt war, wurde zum Anlaufpunkt für Rettungsfahrzeuge und Hubschrauber. In den Tunnels, in denen sich die Katastrophe abspielte, fuhren noch Stunden später Notarztwagen mit Blaulicht. Leichtverletzte Loveparade-Besucher wurden mit Bussen in Kliniken gefahren.
Bis nach Mitternacht verließen Leichenwagen den Unglücksort. Die Polizei hatte das Gelände mit Zäunen und Sichtblenden weiträumig abgesperrt. In der Nacht kamen erste Trauernde zu dem Tunnel, um ihr Mitgefühl mit den Opfern zu bekunden. Einige zündeten Kerzen an.
Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich von der Tragödie in Duisburg geschockt und sagte: „Zum Feiern waren die jungen Menschen gekommen, stattdessen gibt es Tote und Verletzte.“ Der Präsident der Europäischen Kommission, Manuel Barroso, kondolierte zum Tod so vieler Menschen. Nordrhein-Westfalens neue Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ließ sich in der Einsatzleitstelle der Polizei über die Entwicklung unterrichten. Sie äußerte sich „total betroffen“ und sagte, sie fühle mit den Angehörigen der Gestorbenen und sorge sich um die Verletzten.
An diesem Sonntag (12.00 Uhr) wollen die Veranstalter und die Stadt auf einer schon vorher geplanten Pressekonferenz im Duisburger Rathaus über die Vorgänge berichten. Dabei dürfte die Frage im Vordergrund stehen, ob es richtig war, bei der Erwartung von mehr als einer Million Besuchern und einem Gelände für maximal 250 000 Menschen nur einen Zugang anzubieten, der wiederum nur durch Tunnels erreichbar war. Oberbürgermeister Sauerland sagte bereits: Es „lag nicht am Sicherheitskonzept, das nicht gegriffen hat, sondern wahrscheinlich an individuellen Schwächen.“
Die Loveparade unter dem Motto „The Art Of Love“ gilt als eine der wichtigsten und größten Veranstaltungen zur „Ruhr.2010“ im Kulturhauptstadtjahr. Die Raver-Parade war 1989 in Berlin gegründet worden und ist 2007 in Ruhrgebiet gezogen. 2009 hatte die Stadt Bochum kein geeignetes Gelände gefunden. In Duisburg fand sie erstmals auf einem abgeschlossenem alten Bahngelände mit nur 15 Wagen, den sogenannten Floats, statt. Dabei musste lange um die Finanzierung gekämpft werden. Die hochverschuldete Stadt steht unter Haushaltsaufsicht und brauchte für ihre Ausgaben die Zustimmung des Landes. Im Sommer 2011 soll die Loveparade in Gelsenkirchen Station machen.
Die Polizei hat eine Telefonnummer geschaltet, unter der sich Angehörige von Opfern informieren können: 0203-94000.
Die HAZ-Lokalredaktion bittet Loveparade-Besucher aus Hannover, die Sonnabend in Duisburg waren, sich unter polizei@haz.de zu melden.
dpa/vmd
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„Da lagen schon einige Menschen am Boden, andere kletterten die Wände hoch und versuchten, über die Seiten in das Gelände hinein zu kommen. Und die Menschenmenge, die nachrückte, die liefen einfach über die am Boden liegenden drüber. Also eine richtige Massenpanik.“
Weiter berichtete der Augenzeuge: „Die Polizei hat versucht, hinein zu gehen in die Menge und die am Boden liegenden Menschen herauszuziehen. Es war aber zu voll, die Polizei hat die Menschen nicht herausbekommen, es war nichts zu machen.“
Auch seien zunächst keine Rettungskräfte vor Ort gewesen. Der Augenzeuge sagte: „Hilfskräfte waren erstmal gar nicht vorhanden, vielleicht drei, vier vom Malteser Hilfsdienst. Die konnten aber in der Masse der Menschen auch nichts machen.“
Petra Vennebusch, die als Videoreporterin vor Ort war, sagte im WDR, die Leute seien aggressiv geworden und hätten versucht, sich Zugang zum Loveparade-Gelände zu verschaffen. „Da war Ärger im Spiel“, sagte Vennebusch. „Viel Alkohol, viel Drogen.“ Die Polizisten seien teilweise überfordert gewesen.
ap
„Ich bin entsetzt und traurig, dass Menschen, die unbeschwert feiern wollten, gestorben sind. Mein ganzes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen und Freunden“, sagte Jäger in Duisburg.
Der Krisenstab der Landesregierung habe sofort reagiert und weitere Behandlungs- und Betreuungskräfte aus dem ganzen Land nach Duisburg entsandt. Jäger wollte sich noch am Samstagabend über den genauen Ablauf des Geschehens in Duisburg informieren.
dpa
Einer der schlimmsten Fälle der vergangenen zehn Jahre war eine Massenpanik bei einem Rockfestival in der dänischen Stadt Roskilde, die im Jahr 2000 neun Menschen das Leben kostete. In Bulgarien wurden ein Jahr später vor einer Diskothek sieben Jugendliche totgetrampelt.
In den 80er Jahren gab es in mehreren Fußballstadien Dutzende Tote, als Zuschauermengen in Panik gerieten. Im Stadion von Bradford im Norden von England ließen 1985 insgesamt 56 Menschen ihr Leben. Nur drei Wochen später wurden im belgischen Heysel-Stadion bei Brüssel 39 Menschen zu Tode gequetscht. 1989 gab es im Hillsborough-Stadion in Sheffield sogar 96 Tote.
In arabischen und asiatischen Staaten kommen solche Zwischenfälle weitaus häufiger vor. Eine der verheerendsten Massenpaniken der vergangenen Jahre ereignete sich 2006 während der Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien, mehr als 360 Menschen kamen dabei ums Leben.
ap
„Eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, ist furchtbar“, sagte das Staatsoberhaupt am Samstagabend in Berlin.
Er sei mit seinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden. Er hoffe, dass ihnen und allen Verletzten schnelle und wirksame Hilfe zuteil werde „und die Ursachen rückhaltlos aufgeklärt werden“. Bei einer Massenpanik am Rande der Loveparade waren am Sonnabendnachmittag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und rund 100 verletzt worden.
dpa
Bei einer Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.
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ap
Er sei vollkommen durcheinander: „Ich weiß nun gar nicht genau, was ich jetzt tun soll. Der Veranstalter bittet mich, aufzulegen, da die Polizei ihn darum bittet. Es sind Menschen gestorben, nun können die die Stimmung und Aggression der Weiterfeiernden nicht einschätzen und wollen weiteres Unheil verhindern“, sagte die Berliner DJ-Größe der Zeitung „B.Z.“. Er mache sich Sorgen, „dass das weiter eskaliert“.
Er würde nur „aus Disziplingründen“ auflegen. „Aber ich habe energetische Musik dabei, die denkbar schlecht zu der Situation passt. Das geht dann nicht“, sagte er. Man müsse jetzt angemessene, leise Musik spielen, damit sich die Veranstaltung schnell und friedlich auflöse. „Es kann nicht sein, dass die Sache da nun weiter aufgepeitscht wird. Klar, die wummern auf Bitten der Polizei weiter, aber ich will es nicht, und ich kann es auch gar nicht.“
dpa
Nach Angaben des Experten waren bei der Erstellung des Konzepts viele mögliche Notfälle durchgespielt worden. Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten. Laut Schreckenberg hatten kurz vor dem Unglück einzelne Jugendliche ein Gitter überrannt und waren eine ungesicherte Treppe hochgelaufen. Einige von ihnen seien dann von der Treppe aus einer Höhe von acht bis zehn Metern nach unten gestürzt. Dass „Menschen von oben herunterfallen“ sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei, betonte Schreckenberg.
dpa
Kommentare
Warum? Yvonne Kühl – 14.08.10
Als aller erstes mein Beileid an die Angehörigen der Opfer.Es ist sehr Tragisch das sowas passieren musste.
So etwas wünscht man niemandem.
Ich bin 17Jahre alt und wollte selber auf die loveparade2010!
Heute Danke ich meinen Freunden dafür das sie mich davon abgebracht haben.
Es tut sehr weh!
Ich habe dadurch einen Freund verloren und kann selber nicht mehr..
aber man sollte weitermachen und sich gut überlegen ob man auf massenverantstaltungen nochmal geht.
Doch man kann keinem an diesem unglück die schuld geben.
Man hat es ja schließlich versucht..
Loveparade Lisa – 14.08.10
Mein Herzliches Beileid an die Angehörigen der Opfer...Die Loveparade ist leider aus dem Ruder gelaufen.
Doch man kann niemanden dafür verantwortlich machen.
Klar ist es sehr Tragisch das sowas passieren muss aber man kann es nicht ändern!
Die Familien müssen nun Kämpfen und dürfen nicht aufgeben..
Für die andren hoffe ich das sie nun aufpassen
Lg Anonym 17Jahre
erschreckenden kommentare gefunden dumdidum – 25.07.10
hab durch zufall nen artikel von der westen online gefunden und da haben leute schon vorhergesehen, dass so was passier!!!der artikel heißt "loveparade:bloß nicht in flip-flops zur loveparade"
und ein kleiner ausschnitt als vorgeschmack:
"Die kleinste Panik und der Mob eskaliert. Wetten?"
auch mein tiefstes beileid den betroffenen und den anghörigen!
Ich bin wirklich sehr traurig Chris77 – 25.07.10
Ich war selber von 1995 - 2002 in Berlin bei den Loveparades und habe es einfach nur geliebt. Um so trauriger finde ich es, das die Loveparade ein so düsteres Ende findet.Mein allergrößtes Beleid den Opfern und deren Freunde und Verwandte.
Ich hoffe die Verantwortlichen werden dafür gefunden. Und damit mein ich nicht nur die Veranstalter, sondern auch die Vollpfosten die über die abgesperrte Treppe umbedingt auf das so überfüllte Gelände mussten und damit die Panik ausgelöst haben.
Ich hoffe das auch die mit zur Verantwortung gezogen werden!!!
Soetwas passiert, wenn jeder nur an sich selber denkt...
Ich bin in den Gedanken bei den Opfern!
@Inka Burow / HAZ.de jk – 25.07.10
"Wir sind froh, dass wir die Kommentarfunktion nicht gesperrt haben, damit an dieser Stelle den Angehörigen der Opfer Beileid ausgesprochen werden und auch diskutiert werden kann."Vielen Dank dafür. Obwohl meine Kommentare sicher einigermaßen kontrovers sein dürften, bin ich froh darüber, hier bei der HAZ meiner ohnmächtigen Wut über diese unglaubliche und vermeidbare Tragödie Ausdruck verleihen zu dürfen.
warum Absperren Ha – 25.07.10
aus welchem Grund musste das Gelände denn überhaupt so extrem abgesperrt werden ? (so wie es bisher noch nie der Fall war) Um Eintritt zu kassieren ?massenpanik in duisburg sandra – 25.07.10
ich bin zutiefst erschüttert und schockiert !! warum hat man in all den jahren in der es die loveparade gibt nicht gelernt?! ich war eine von denen die noch die ersten paraden mitgemacht hat ! es wurden genügend argumente dargelegt das die loveparade so nicht funktioniert! was hat man sich dabei gedacht so selbstsicher und selbstherrlich die parade (eigentlich ja nur ein festival!) dort so laufen zu lassen wo frauen kinder und männer gefangen sind? ich bin froh das ich drüber nachgedacht habe und nicht hingegangen bin !! man hätte es doch gar nicht soweit kommen lassen müssen !!! unverantwortliches handeln !! mein aufrichtiges beileid an die betroffenLoveparade Jean Georges Ludwig – 25.07.10
Dieser Kommentar wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/NutzungsbedingungenHinweis der Redaktion Inka Burow / HAZ.de – 25.07.10
Wir sind froh, dass wir die Kommentarfunktion nicht gesperrt haben, damit an dieser Stelle den Angehörigen der Opfer Beileid ausgesprochen werden und auch diskutiert werden kann.Über die PK am Mittag lesen Sie hier unseren aktuellen Bericht:
http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Staatsanwaltschaft-ermittelt-Aus-fuer-die-Technoparade
@Nichtteilnehmer MP – 25.07.10
Gründen sich Deine zynischen Kommentare auf rationalen Überlegungen? Oder bist Du einfach nur sauer, dass andere Leute mehr Spaß haben könnten als Du?@HAZ Leserin – 25.07.10
Bitte aktualisieren Sie Ihren Artikel:(lt. Meldung der Rheinischen Post, RP-online)
es steht fest, dass es keine Neuauflage der Love Parade mehr geben wird, auch nicht in Gelsenkirchen............
Tragödie MP – 25.07.10
Mich hat das gestern sehr getroffen. War früher jedes Mal von 1996 -2006 bei der Reincarnatiion in Hannover und auch mal bei der Love Parade in Berlin. Habe mich damals jedes Mal sehr darauf gefreut und jede Parade war ein tolles Erlebnis, inklusive diverser Parties hinterher.Was die Ursachen des Unglücks angeht hat Dr.Motte vermutlich recht. Wenn das eine echte Straßenparade gewesen wäre, wie früher, die von allen Seiten aus zugänglich ist und nicht eine Veranstaltung in so einem isolierten Areal, dann wäre das nicht passiert. Vermutlich is Dr.Motte ärgerrlich, dass dies bei "seinem Kind" passiert ist. Aber ich denke er hat trotzdem recht: Die Überlegungen orientieren sich vermutlich an Kosten und Gewinn-Fragen. Da mcht man bei der Sichereheit schoin mal Abstriche. Diese Paraden waren ursprünglich nicht auf Gewinnerzielung ausgelegt, sondern sind dem Enthusiasmus von Techno-Fans entsprungen. Das sie so populär wurden, dass man Geld damit machen konnte, hat andere Gründe.
Loveparade Nichtteilnehmer – 25.07.10
Wenn man bedenkt, daß eigentlich logisch denkende Menschen in einer Gluthitze beim "Publicviewing" sich die Fußballweltmeisterschaft stehend anschauen,kaum Wasser trinken, dann zweifelnd man an deren Verstand. Weil aber vielen den "Oberkick" suchen, kommt es halt zu solchen Tragödien.Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. So einfach ist das. Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der Toten
Loveparade Nichtteilnehmer – 25.07.10
Wenn man bedenkt, daß eigentlich logisch denkende Menschen in einer Gluthitze beim "Publicviewing" sich die Fußballweltmeisterschaft stehend anschauen,kaum Wasser trinken, dann zweifelnd man an deren Verstand. Weil aber vielen den "Oberkick" suchen, kommt es halt zu solchen Tragödien.Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. So einfach ist das. Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der Toten.
? paulchen – 25.07.10
Ich denke es sind auf allen Ebenen Fehler gemacht wurden. Aus eigenen beruflichen Erfahrungen im Umfeld solcher Veranstaltungen werden aber "Bedenkenträger" sofort als solche diskriminiert und als Spielverderber hingestellt. Ist mir selbst so ergangen. Ich habe die hannoverschen Paraden aus nächster Nähe mit erleben / begleiten müssen und auch da hätte es nur eines kleinen Störfalls bedurft und Dutzende Menschen wären am Kröpcke in die Passerelle gestürzt. Die Möglichkeiten wodurch solch ein "Störfall entsteht sind doch unberechenbar. Zu geringer Platz wie in Duisburg, Aggressionen unter den Teilnehmern oder auch individuelles Fehlverhalten wie zum Beispiel das werfen mit Gegenständen oder Böllern, Alkohol und Drogen. Ich kann da nur den Kommentatoren beipflichten, die Veranstaltungen in dieser Größenordnung als unkontrollierbar und somit als Gefahr an sich bezeichnen. Leider erstickt die Profitgier und die Geltungssucht jede mahnende Stimme. Den Preis dafür haben diesmal 19 junge Menschen bezahlt. Mein Beileid an die Angehörigen der Opfer und mein Mitgefühl an die Verletzten.Ohne Worte Svenja – 25.07.10
Ich bin überhaupt kein Fan dieser Loveparade, das war ich nie. Die Berichterstattungen haben mich aber nun doch dazu veranlasst, hier einmal einen Blick darauf zu werfen. Und da ist mir - als vollkommener Laie - bereits bei den Luftbildaufnahmen, aufgefallen, was für ein selbstmörderisches Unterfangen hier stattgefunden hat. Es ist doch nur dem Kommerzgedanken zu verdanken, dass so eine Veranstaltung an dieser Stelle (Ruhr 2010 hin oder her) stattfinden durfte. Soetwas, wenn überhaupt, gehört auf ein freies Feld, wo sich mind. über 5 Mio Menschen ausbreiten können. Und auch die Stimmen, die jetzt wieder aus Berlin kommen, sind meiner Ansicht nach Unsinn. Soetwas gehört in überhaupt keine Stadt. Hoffentlich war es das dann nun ein für alle Mal mit diesem Unsinn.Und um das allerwichtigste nicht zu vergessen: mein Beileid an alle irgendwie Betroffenen!
Ohne Worte Svenja – 25.07.10
Ich bin überhaupt kein Fan dieser Loveparade, das war ich nie. Die Berichterstattungen haben mich aber nun doch dazu veranlasst, hier einmal einen Blick darauf zu werfen. Und da ist mir - als vollkommener Laie - bereits bei den Luftbildaufnahmen, aufgefallen, was für ein selbstmörderisches Unterfangen hier stattgefunden hat. Es ist doch nur dem Kommerzgedanken zu verdanken, dass so eine Veranstaltung an dieser Stelle (Ruhr 2010 hin oder her) stattfinden durfte. Soetwas, wenn überhaupt, gehört auf ein freies Feld, wo sich mind. über 5 Mio Menschen ausbreiten können. Und auch die Stimmen, die jetzt wieder aus Berlin kommen, sind meiner Ansicht nach Unsinn. Soetwas gehört in überhaupt keine Stadt. Hoffentlich war es das dann nun ein für alle Mal mit diesem Unsinn.Und um das allerwichtigste nicht zu vergessen: mein Beileid an alle irgendwie Betroffenen!
@ Mike und Luxushirn Rodriguez – 25.07.10
So tragisch dieser Vorfall auch ist, aber ich schließe mich Ihrer Meinung hier an.Auch wenn es scheinbar der leichteste Weg ist, einen Schuldigen zu suchen, wird man niemals 1.400.000 Menschen unter Kontrolle haben können.
Da müssen jedem Einzelnen die Gefahren einfach bewusst sein, die von einer solchen Menge ausgehen.
... Citizen X – 25.07.10
Eine elegante und bequeme Argumentation. Besonders für die verantwortlichen Veranstalter.Eigenverantwortung bei jedem Einzelnen Hannovers gutes Luxushirn – 25.07.10
Jetzt die Schuld bei der Stadt und den Veranstaltern zu suchen, ist naheliegend und sicherlich auch berechtigt. Aber dennoch liegt letzlich die Verantwortung bei JEDEM Teilnehmer selbst, ob er eine solche Massenveranstaltung meint besuchen zu müssen, wohlwissend, sich dort in Gefahr zu begeben. Wer in einen total überfüllten Tunnel geht, begibt sich wissentlich in Gefahr. Wer sich inmitten von Menschenmassen stellt, begibt sich in Gefahr.Die Schuld auf Dritte zu schieben ist berechtigt, aber auch zu bequem.
Der Besucher, gleich welcher Veranstaltung, muss eine Gespür für die Gefahren haben und nicht kritiklos darauf vertrauen, das alles sicher ist oder dass der Veranstalter schon sein Handwerk versteht.
Auch muss man sich als friedlicher Teilnehmer bewußt sein, dass es bei solchen Menschenmassen immer viele Menschen gibt, die eben nicht friedlich sind, die betrunken sind, die Drogen genommen haben, die auf Konfrontation aus sind.
Wie ich unten schon schrieb, sind solche Massenveranstaltungen in meinen Augen aus Sicherheitsaspekten unverantwortlich und auch nicht mehr zeitgemäß.
Loveparade Tragödie Bernd – 25.07.10
Mein Beileid gilt den Angehörigen der Opfer, es hätte auch mein Kind darunter sein können. Zur Trauer gesellt sich deshalb Sprachlosigkeit und Wut, wenn man die Statements von Professor Schreckenberg und dem Duisburger Oberbürgermeister liest, die natürlich wie der Obermacher Herr Schaller jede Schuld von sich weisen. Bitte treten Sie persönlich vor die Angehörigen der Opfer und sagen sie denen ins Gesicht, dass das Sicherheitskonzept richtig war und man keinen Fehler im Vorfeld gemacht hat.Nicht kalkulierbar Rick – 25.07.10
So was ähnliches hätte bei AC/DC auf dem Messegelände in Hannover auch schon passieren können. Eingepferchte Menschenmassen sind nicht kalkulierbar. Offensichtlich wird der Profit aber immer öfter über die Sicherheit gestellt.Die Ausreden der Verantwortlichen sind einfach nur noch jämmerlich.
Sicherheit? Baumann – 25.07.10
Wenn es wirklich nur dieses Nadelöhr gab, das gleichzeitig Ein- und Ausgang war, dann sind sämtliche Leute, die für die Sicherheit verantwortlich waren, völlig fehl am Platz gewesen.Schon bei deutlich kleineren Menschenansammlungen weiß man eigentlich aus Erfahrung, dass Gedränge und Geschiebe entstehen kann und dass man deshalb vermeiden muss, dass Menschen sich in Engpässen auch noch begegnen.
Und bei allem Verständnis dafür, dass man die Veranstaltung zunächst weiterlaufen lässt, um weitere Paniken oder Randale zu vermeiden: Es kann nicht sein, dass mehr als sechs Stunden bei Partymusik weitergefeiert wird, während sich nebenan solche Dinge abspielen. Das ist absolut unwürdig.
Duisburg RS – 25.07.10
Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungenwww.welt.de.vermischtes Bernd Witte – 25.07.10
Ich möchte als erste mein Bedauern zum Tode von 19 jungen Menschen ausdrücken.Aber was hier alles falsch gelaufen ist und zwar im Vorfeld dieser Veranstaltung schon grenzt an blankem Hohn.Einen Platz auszuwählen der für max 500000 Menschen vorgesehen war, und auf dem sich zum Zeitpunkt des Unglückes mehr als 1,4 Millionen Leute befanden.Sowas konnte man auch schon im Vorfeld wissen.
Einen einzigen Ein und gleichzeitig Ausgang durch einen Tunnel zu ermöglichen ist unverantwortlich.War auch bereits im Vorfeld bekannt. Wo hat dieser Professor Schreckenberg (der massgeblich an diesem "Sicherheitskonzept" mit gearbeitet hat)eigentlich sein Handwerkszeug erlernt?Was sagt der Oberbürgermeister von Duisberg
"alles OK, ein paar Tote, aber wir haben keinen Fehler gemacht das Sicherkonzept hat gegriffen.Ich frage mich nur wo?
Ich hätte in dieser Situation gerne einmal den Duisburger Oberbürgermeister gesehen,ob dieser immer noch von seinem Konzept überzeugt wesen wäre, wäre er in eine solche Situation gekommen. Ich kann nur sagen Dummschwätzer zum Nachteil von 19 toten Jugentlichen.
Zum Schluss noch eine Bemerkung
Bochum hat aus Sicherheitsgründen diese Veranstaltung 2009 ausfallen lassen
Ich bin traurig.... Raver – 25.07.10
Mein Beileid gilt allen Betroffenen. Ich war diesmal nicht dabei, aber mir ist auf den Fernsehbildern aufgefallen, dass das Gelände umzäunt war. Das gab es doch sonst auch nicht. Wenn es sonst zu voll wurde, konnte man woanders hingehen. Rettungsschneisen habe ich im Tunnel auch keine gesehen. Ich hoffe die Polizei wird den Hintergrund der Massenpanik finden und die Verantwortlichen ausmachen.tragisch aber logisch Hannovers gutes Luxushirn – 25.07.10
Solche gigantischen Massenveranstaltungen, beschönigend "Events" genannt, sind doch heute wirklich nicht mehr zeitgemäß. Solche Massenveranstaltung lassen sich nicht sicher durchführen. Diesmal war es ein Unfall. Aber gerade die Gefahr von Anschlägen, Amokläufen, Bomben- und Säureattacken, wie auch immer ... ist doch gar nicht kalkulierbar. Abgesehen von einer meist nicht vorhandenen Infrastruktur fürden Fall, dass wirklich mal etwas katastrophales passiert.
Jeder, der auch nur etwas Verstand hat und der sich, seinen Körper und seine Gesundheit respektiert, bleibt solchen "Events" besser fern.
Da lob ich mir wirklich die Bayreuther Festspiele, sowas kommt da nicht vor.
Massenpanik X – 25.07.10
Die Statistik sagt zwar, dass solche Vorfälle nur selten vorkommen, aber ich möchte nicht wissen wie viele Veranstaltungen, bei denen ich auch war, kurz vor einer Katastrophe waren und die Veranstalter nur Glück hatten.Veranstalter, Bürgermeister, Professor jk – 25.07.10
Hier ist der Link der Meldunghttp://www.welt.de/vermischtes/article8622919/Mein-Freund-hat-mich-ueber-die-Leichen-gezogen.html
und hier ist Schreckenbergs Statement:
"Nach der Tragödie bei der Loveparade hat der Panikforscher Michael Schreckenberg das Sicherheitskonzept verteidigt, an dem er selbst beteiligt war. Der Tunnel, in dem es zur Massenpanik gekommen war, sei groß genug ausgelegt gewesen, sagte der Professor am Samstagabend im Westdeutschen Rundfunk. Und der Tunnel sei mehrfach gesperrt worden, wenn zu viele Menschen in ihn hineingedrängt seien.
Nach Angaben des Experten waren bei der Erstellung des Konzepts viele mögliche Notfälle durchgespielt worden. Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten. Laut Schreckenberg hatten kurz vor dem Unglück einzelne Jugendliche ein Gitter überrannt und waren eine ungesicherte Treppe hochgelaufen. Einige von ihnen seien dann von der Treppe aus einer Höhe von acht bis zehn Metern nach unten gestürzt. Dass „Menschen von oben herunterfallen“ sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei, betonte Schreckenberg. "
Was sagt uns dieser schlaue Professor gerade ?
"Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten."
Ja klar, Herr Schreckenberg - halten Sie sich denn an die (welche ?) Spielregeln, wenn es um ihr Leben geht ?
Es ist gerade der Kern von Katastrophenforschung, jede mögliche Panikreaktion von Menschen in Betracht zu ziehen, wenn Menschen um ihr Leben rennen. Dazu gehört selbstverständlich jeder Versuch, auch jede noch so kleine Fluchttreppe zu versuchen.
Demgegenüber führt Versager Schreckenberg auch noch selbstbewußt aus:
"Dass „Menschen von oben herunterfallen“ sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei"
Damit - Mitschuldiger Schreckenberg - gibst Du ja gerade eben zu, Deine verdammten Hausaufgaben nicht gemacht zu haben und solltest ebenso zu Verantwortung für die 18 Toten gezogen werden, wie der Duisburger Bürgermeister und der an Größenwahn leidende Veranstalter.
Alle drei Personen haben ganz klar einen miserablen Job gemacht.
Der ehrenwerte Herr Professor Schreckenberg jk – 25.07.10
Hier ist der Link der Meldunghttp://www.welt.de/vermischtes/article8622919/Mein-Freund-hat-mich-ueber-die-Leichen-gezogen.html
und hier ist Schreckenbergs Statement:
"Nach der Tragödie bei der Loveparade hat der Panikforscher Michael Schreckenberg das Sicherheitskonzept verteidigt, an dem er selbst beteiligt war. Der Tunnel, in dem es zur Massenpanik gekommen war, sei groß genug ausgelegt gewesen, sagte der Professor am Samstagabend im Westdeutschen Rundfunk. Und der Tunnel sei mehrfach gesperrt worden, wenn zu viele Menschen in ihn hineingedrängt seien.
Nach Angaben des Experten waren bei der Erstellung des Konzepts viele mögliche Notfälle durchgespielt worden. Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten. Laut Schreckenberg hatten kurz vor dem Unglück einzelne Jugendliche ein Gitter überrannt und waren eine ungesicherte Treppe hochgelaufen. Einige von ihnen seien dann von der Treppe aus einer Höhe von acht bis zehn Metern nach unten gestürzt. Dass „Menschen von oben herunterfallen“ sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei, betonte Schreckenberg. "
Was sagt uns dieser schlaue Professor gerade ?
"Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten."
Ja klar, Herr Schreckenberg - halten Sie sich denn an die (welche ?) Spielregeln, wenn es um ihr Leben geht ?
Es ist gerade der Kern von Katastrophenforschung, jede mögliche Panikreaktion von Menschen in Betracht zu ziehen, wenn Menschen um ihr Leben rennen. Dazu gehört selbstverständlich jeder Versuch, auch jede noch so kleine Fluchttreppe zu versuchen.
Demgegenüber führt Versager Schreckenberg auch noch selbstbewußt aus:
"Dass „Menschen von oben herunterfallen“ sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei"
Damit - Mitschuldiger Schreckenberg - gibst Du ja gerade eben zu, Deine verdammten Hausaufgaben nicht gemacht zu haben und solltest ebenso zu Verantwortung für die 18 Toten gezogen werden, wie der Duisburger Bürgermeister und der an Größenwahn leidende Veranstalter.
Alle drei Personen haben ganz klar einen miserablen Job gemacht.
Lemmingparade Mike Gierke – 25.07.10
Wer sich in Massenveranstaltungen begibt... muss leider damit rechnen, dass die Masse Panik bekommt. Lemmigeparade.Kann immer und überall passieren, wenns zu angesagt ist. Schlimm aber unumgänglich
Loveparade jk – 25.07.10
Auch mein Beileid den Opfern und deren Angehörigen.Danach klugscheissen kann jeder, allerdings gab es nachweislich bereits lange genug davor Stimmen, welche exakt dieses Szenario vorausgesehen haben.
Aber schauen wir uns doch einmal die ebenfalls davor klugscheissende Gegenseite in Form des Herrn Rainer Schaller - seines Zeichens Veranstalter der Loveparade an.
Ein Strahlemann erster Ordnung, welcher dermassen von seinem großartigen Konzept überzeugt war - bis heute - dass er sich dazu verstieg, den Erfinder der Loveparade aufgrund seines Alters und seiner berechtigten Kritik als offensichtlich senil darzustellen.
Nachzulesen hier: http://www.n-tv.de/leute/Vielleicht-ist-Herr-Motte-senil-article1114271.html
Wie wir alle wissen, kommt Hochmut vor dem Fall.
Dieser Fall allerdings kostete mindestens 18 Menschen das Leben und wird einer der schönsten Veranstaltungen auf dem europäischen Kontinent wahrscheinlich den Garaus machen.
Die Loveparade gehört nach Berlin und sonst nirgenwohin. Weil sie dort entstanden ist, weil viele Millionen Raver alle Assoziationen dorthin haben und weil Berlin als Gelände einzigartig geeignet ist.
Der Bürgermeister von Duisburg - Herr Sauerland gehört genauso fristlos entlassen wie der Oberklugscheisser und Lovparade-Versager Rainer Schaller, welcher sich an das Hemd heften kann, aufgrund entweder Profitgier und vollkommener logistischer Blödheit mindestens 18 Menschen auf dem Gewissen zu haben.
Schlimmer Abend heute...
Sicherheitsvorkehrungen Citizen X – 25.07.10
Zunächst auch mein Beileid den Opfern.Nur mal so zum Vergleich:
Hurricane-Rock-Festival -> 50.000 Besucher -> 3 Eingänge
Loveparade -> über 1 Million Besucher (Gelände nur für 500.000 geeignet) -> 1 Eingang
Wie kann so etwas sein in einem Land, wo doch sonst alles überwacht und reglementiert wird? Da sollte wohl nichts dem "Zugpferd" Loveparade in die Quere kommen.
unueberschaubar und eingesperrt Pawel Katcynski – 24.07.10
Berlin als Partymeile war da wohl eher geeigneter, weil sich die Menschenmassen verteilen konnten. Jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass es in Berliner Zeiten der Loveparade jemals zu aehnlichen Zwischenfaellen gekommen waere. Und auch der immernoch in Berlin gefeierte Christopher Street Day geht froehlich und fehlerfrei ueber die Strassen. Wieso hat man die Liebesparade denn ueberhaupt in die Enge getrieben? Einpferchen ist nicht mal bei Tieren eine gute Loesung.Love-Parade Timm T. – 24.07.10
Die Katastrophe ist wirklich schlimm. Ich kann mich nur anschließen und fordern, dass die Kommentarfunktion gerade bei soch schlimmen Vorkommnissen geschlossen wird. Ich glaube dass niemand die Vorwürfe die jemand vom Safa schreibt wirklich gebrauchen kann.Loveparade ? – 24.07.10
Trauer um die Opfer.Erstmal herzliches Beileid und tiefes Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer.
Dennoch kommt man um Kritik nicht herum.
So eine Sch..... passiert wenn Veranstaltungen zu groß und unüberschaubar werden. Gefahren entstehen, wenn zu wenige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden oder zu viele Leute auf einen nicht geeigneten Platz gelassen werden.
Ich erinnere nur an das Konzert mit AC/DC auf dem Hermesplatz.
Wir hatten da schon Angst.
Bei der Loveparade hätten nie so viele Menschen auf einmal in diesen Tunnel gelangen dürfen.
Warum waren keine Durchlassschleusen davor um den Zustrom zu steuern?
Wenn ja, wer hat da gepennt?
Das gleiche Problem könnte auch beim Auslass passieren.
Stundenlanges Geschiebe und Gedränge, bei hohen Temperaturen in diesen Massen, führen bei vielen Leuten zu Panikanfällen.
Warum wird bei solchen Massenveranstaltungen immer wieder leichtfertig damit umgegangen?
Mein Beileid ! Sebastian – 24.07.10
Ein großes Problem spielt der Alkohol bei solchen Veranstaltungen.Ich möchte den Familien und den Angehörigen der Opfer mein tiefes Mitgefühl bekunden.
***kommentarfunktion bitte sperren*** Die stimme der Vernunft – 24.07.10
Sehr geehrtes haz Team,Wie bei allen tragischen nachrichten möchte ich den Betreiber bitten im Sinne der Pietät, die kommentarfunktion. Zunächst zu sperren, um bestimmten Menschen keine Plattform zu geben.