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Chronologie

Massenpanik bei Großveranstaltungen relativ selten

Eine Massenpanik am Rande der Loveparade in Duisburg hat am Sonnabend mindestens 15 Menschen das Leben gekostet. Derart tragische Vorkommnisse sind bei Veranstaltungen in Europa relativ selten.

Einer der schlimmsten Fälle der vergangenen zehn Jahre war eine Massenpanik bei einem Rockfestival in der dänischen Stadt Roskilde, die im Jahr 2000 neun Menschen das Leben kostete. In Bulgarien wurden ein Jahr später vor einer Diskothek sieben Jugendliche totgetrampelt.

In den 80er Jahren gab es in mehreren Fußballstadien Dutzende Tote, als Zuschauermengen in Panik gerieten. Im Stadion von Bradford im Norden von England ließen 1985 insgesamt 56 Menschen ihr Leben. Nur drei Wochen später wurden im belgischen Heysel-Stadion bei Brüssel 39 Menschen zu Tode gequetscht. 1989 gab es im Hillsborough-Stadion in Sheffield sogar 96 Tote.

In arabischen und asiatischen Staaten kommen solche Zwischenfälle weitaus häufiger vor. Eine der verheerendsten Massenpaniken der vergangenen Jahre ereignete sich 2006 während der Pilgerfahrt Hadsch in Saudi-Arabien, mehr als 360 Menschen kamen dabei ums Leben.

ap

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