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Drogenkrieg

38 Leichen in Mexiko entdeckt


In Baugruben nahe der nordmexikanischen Stadt Monterrey sind mindestens 38 Leichen gefunden worden. Sie sind offenbar von Drogenbanden dort verscharrt worden.

Im Norden Mexikos sind 38 heimlich verscharrte Leichen entdeckt worden. Aus neun Gräbern in Juárez, eine zu Monterrey, der Hauptstadt des Bundesstaats Nuevo León, gehörenden Gemeinde, seien die Leichen von mindestens 38 Menschen ausgegraben worden, sagte der Staatsanwalt von Nuevo León, Alejandro Garza, am Freitag (Ortszeit) der Onlineausgabe der Zeitung „El Universal“. Es sei vermuten, dass die Leichen vor etwa zwei Wochen vergraben worden seien. Die meisten Toten waren demnach Männer zwischen 20 und 50 Jahren, einige hatten Tätowierungen am Körper.

Die Gräber seien auf einer Fläche von drei Hektar verteilt gewesen, sagte der Staatsanwalt der Zeitung. Vor Ort seien verbrannte Knochen und Asche gefunden worden. Dies deute darauf hin, dass einige Leichen verbrannt worden seien. Die Armee riegelte die neun Gräber ab.

In der Wirtschaftsmetropole Monterrey liefern sich seit einigen Monaten das Drogenkartell Golfo und seine frühere Schlägertruppe Los Zetas eine blutige Auseinandersetzung. Auch andere Teile Mexikos werden von einem Drogen-Krieg erschüttert. In den vergangenen drei Jahren starben in den Auseinandersetzungen von Drogenbanden untereinander sowie mit Polizei und Armee mehr als 23.000 Menschen.

afp

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