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Verwechslungsgefahr beim Zwillingstreffen

60 Zwillingspaare treffen sich in Berlin Verwechslungsgefahr beim Zwillingstreffen

Zum 14. Mal haben sich in Berlin Zwillingspaare aus ganz Deutschland getroffen - die Verwechslungsgefahr war also groß.

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Das doppelte Lottchen: Rund 60 Zwillingspaare aus ganz Deutschland posierten am Samstag vor den Kameras in Berlin. 

Quelle: dpa

Berlin. Zum Abschluss gab es das große Gruppenfoto: Rund 60 Zwillingspaare aus ganz Deutschland posierten am Samstag vor den Kameras in Berlin. Sie waren zum 14. Zwillingstreffen angereist und sorgten für teils große Verwechslungsgefahr. Alle Teilnehmer hatten sich identisch gekleidet und frisiert.

Das doppelte Lottchen: Hier gibt's Bilder vom Zwillingstreffen in Berlin. Vorsicht, Verwechslungsgefahr.

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Für viele der Paare gab es Wiedersehensfreude: Sie kannten sich bereits von bisherigen Treffen. Das jüngste Paar war nach Veranstalterangaben 4 Jahre alt, das älteste 85. Gekommen waren ein- ebenso wie zweieiige Paare. Nach einem Besuch der Show "The Wyld" im Friedrichstadtpalast trafen sich die Teilnehmer, um Erfahrungen zum Leben als Zwilling auszutauschen.

Mehrlingsgeburten kommen in Deutschland immer häufiger vor. 2014 gab es einen Rekord von 25 954 Zwillingen.

Warum sich manche Menschen so ähnlich sehen

Wenn Zwillinge sich verblüffend ähnlich sehen, heißt es oft: Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Zu Verwechselungen wie zum Beispiel in Erich Kästners Roman "Das doppelte Lottchen" aber kann es nur kommen, wenn Zwillinge aus einer einzigen befruchteten Eizelle hervorgehen. Diese teilt sich in einem frühen Stadium der Entwicklung in zwei Keime. Weil sie dasselbe Erbgut in sich tragen, sehen sich die Kinder oft zum Verwechseln ähnlich - stets zwei Jungen oder zwei Mädchen. Zweieiige Zwillinge hingegen entstehen, wenn zwei verschiedene Eizellen gleichzeitig heranreifen und unabhängig voneinander befruchtet werden.

In diesem Fall tragen beide Eizellen auch unterschiedliches Erbgut in sich, so dass die genetische Übereinstimmung nicht größer ist als bei anderen Geschwistern. Zweieiige Zwillinge können auch unterschiedlichen Geschlechts sein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es 2014 in Deutschland 13 270 Mehrlingsgeburten, davon 12 977 Zwillinge. Die Häufigkeit von Mehrlingsgeburten hat durch Hormonbehandlungen bei verminderter Fruchtbarkeit neuerdings stark zugenommen.

dpa

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