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Panorama AC/DC-Schlagzeuger Rudd wieder vor Gericht
Nachrichten Panorama AC/DC-Schlagzeuger Rudd wieder vor Gericht
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06:35 20.07.2015
Erneut vor Gericht: Nur gegen eine Kaution durfte der langjährige AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd in seinen Hausarrest zurückkehren. Quelle: afp
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Tauranga

Der langjährige AC/DC-Schlagzeuger Phil Rudd musste am Montag erneut vor Gericht erscheinen. Der Richter im neuseeländischen Tauranga legte dem 61-Jährigen zur Last, er habe ein Alkoholverbot für die Dauer seines Hausarrests missachtet.

Rudd legte keinen Widerspruch gegen den Vorwurf ein. Gegen eine Kaution durfte der für seine Eskapaden bekannte Musiker aus dem Gefängnis in seinen Hausarrest zurückkehren. Am 3. August soll er erneut vor Gericht erscheinen, bis dahin muss er unangekündigte Drogen- und Alkoholtests über sich ergehen lassen.

Der Richter hatte ihn gewarnt

Der 61-Jährige gab keinen Kommentar ab, als er das Gerichtsgebäude in einer Lederjacke mit AC/DC-Aufdruck verließ. Rudd war erst vor eineinhalb Wochen wegen Drogenbesitzes und einer Morddrohung zu Hausarrest verurteilt worden. Er umging eine Gefängnisstrafe nur mit dem Versprechen, keine Drogen zu nehmen und keinen Alkohol zu trinken.

Richter Thomas Ingram hatte den Musiker bei der Verurteilung gewarnt, dass er bei einer Fortsetzung seines "Rockstar-Lebensstils" im Gefängnis landen werde. Er werde während des Hausarrestes streng überwacht und sofort inhaftiert, wenn er Drogen nehme. "Ich garantiere eiskalt, dass Sie dort landen werden", warnte der Richter.

Der aus Australien stammende Rudd gilt als ebenso geniales wie schwieriges Mitglied von AC/DC. Unter anderem wegen Drogeneskapaden überwarf er sich Anfang der 80er Jahre mit Bandgründer Malcolm Young. Im Jahr 1983 stieg Rudd aus der Band aus, elf Jahre später kehrte er wieder zu AC/DC zurück. Wegen des Gerichtsverfahrens wurde er bei der aktuellen Tournee der Band aber durch Chris Slade, AC/DC-Drummer in den 90er Jahren, ersetzt.

dpa/afp

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