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ADAC warnt vor schlimmstem Stau-Wochenende

"Alarmstufe Rot" ADAC warnt vor schlimmstem Stau-Wochenende

Ab heute dürfte es eng werden auf vielen Autobahnen in Deutschland: Sieben Bundesländer starten in die Osterferienm, darunter die bevölkerungsreichen Länder Bayern und Nordrhein-Westfalen. Weil zusätzlich viele die Osterfeiertage zum Ausflug nutzen, hat der ADAC "Stau-Alarmstufe" Rot ausgerufen.

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Im Norden könnte es vor allem auf den Autobahnen A1, A2 und A7 lange Wartezeiten geben.

Quelle: dpa/Symbolfoto

München/Hannover. Heute geht´s los: Die Oster-Reisewelle steuert am Gründonnerstag ihrem ersten Höhepunkt entgegen. Der ADAC erwartet das "schlimmste Stauwochenende" der bisherigen Saison und hat die "Staualarm-Stufe Rot" ausgerufen.

Den ersten großen Ansturm sieht der ADAC bereits am Nachmittag des Gründonnerstag. Bis in die Vormittagsstunden des Karfreitags sei mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Es gibt aber auch regionale Unterschiede:  Im Norden  rechnet der ADAC Niedersachsen etwa erst am Samstag mit dem eigentlichen Höhepunkt der Reisewelle.

Weitere Verzögerungen durch Grenzkontrollen

Nach einem deutlichen Verkehrsrückgang am Ostersonntag dürfte es am Ostermontag, speziell am Nachmittag, wieder voll auf den Straßen werden, weil dann viele Urlauber schon wieder zurückfahren. Neben dem erhöhten Verkehrsaufkommen kann es zusätzlich bei der Einreise nach Deutschland angesichts von Grenzkontrollen länger dauern. Der ADAC und der österreichische Autoclub ÖAMTC warnen vor Engpässen.

Hier drohen Staus

Generell gilt: ES könnte vor allem auf dem Weg in die Skigebiete im Süden sowie an die Nord- und Ostseeküste voll werden. Auf diesen Strecken könnte es auch am Karsamstag lebhaft werden.

Konkrete Staustrecken sind laut ADAC:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart, München
  • A 1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln
  • A 2 Berlin - Hannover - Dortmund
  • A 3 Oberhausen - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg
  • A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck
  • A 5 Kassel - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München
  • A 10 Berliner Ring
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart - Singen
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Im Norden könnte es vor allem auf den Autobahnen A1, A2 und A7 lange Wartezeiten geben. Die A1 bei Osnabrück gehört ebenso zu den Staufallen wie die A7 zwischen Seesen und Bockenem. Eine 18 Kilometer lange Baustelle zwischen Soltau-Süd und Bispingen macht den Weg an die Küste beschwerlich. Am Walsroder Dreieck ist die Abfahrt auf die A27 gesperrt.

Dänemark-Urlauber brauchen Ausweise für Kinder

Jenseits des Elbtunnels, sagt Ulf Evert vom ADAC in Schleswig-Holstein, drohen weitere Staus auf der A1 Richtung Lübeck und die Ostseeküste. Dasselbe gelte für Urlauber, die auf der A7 Richtung Dänemark unterwegs seien. Dänemark-Urlauber sollten unbedingt auch an gültige Ausweispapiere für ihre Kinder denken, sagt Alexandra Kruse vom ADAC Niedersachsen.

An mögliche Grenzkontrollen sollten auch Urlauber Richtung Süden denken. Die Kontrollen an den Grenzübergängen Walserberg bei Salzburg, Rottal-Ost auf der A3 bei Passau und Kiefersfelden bei Kufstein verursachen seit dem Beginn der Flüchtlingskrise immer wieder Staus bei der Einreise.

zys/dpa

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