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Abschiedsbrief von Prince aufgetaucht

"Es ist Zeit, zu gehen" Abschiedsbrief von Prince aufgetaucht

Bis jetzt hielten die Behörden die Überdosis an Opiaten bei US-Sänger Prince für einen tragischen Unfall. Doch nun ist ein Abschiedsbrief des Sängers aufgetaucht, den die Ermittler offenbar übersehen haben. Hat Prince seinem Leben bewusst ein Ende gesetzt?

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Ein Freund hat angeblich den Abschiedsbrief von Prince gefunden.

Quelle: dpa

Los Angeles. Für den Gerichtsmediziner war die Überdosis bei Prince am opioidhaltigen Schmerzmittel Fentanyl ein "Unfall". Doch jetzt schockt ein Bericht im Magazin "In Touch" die Fans mit der Enthüllung, dass der Musiker sein Ende nicht nur kommen gesehen, sondern sogar einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte.

Behörden haben Abschiedsbrief übersehen

Ein enger Freund verriet, dass der 57-Jährige diesen mit Druckbuchstaben auf einen herausgerissenen Notizblock-Zettel gekritzelt hatte: "Als ich es las, ist mir das Blut in den Adern gefroren. Da stand  'Ich brauche etwas, was die Schmerzen stoppt, selbst wenn das heißt, dass alles irgendwie zu ende ist. Es ist Zeit, zu gehen. Ich wollte aber noch nicht so früh weg… Ich wollte noch nicht jetzt gehen. Love, Love, Love.'"

Das Schreiben wurde offenbar von den Behörden übersehen und von einem Bekannten zwischen Princes Notizbüchern entdeckt. Der wollte nicht, dass es an die Öffentlichkeit kommt.

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Wie sehr Prince an seinem Leben hing, verriet jetzt die Sängerin Judith Hill. Diese war auf dem Flug, sechs Tage vor dem Tod des "Purple Rain"-Sängers, mit dabei und verriet jetzt der "New York Times": "Wir hatten zusammen Dinner im Privatjet, als er plötzlich abrupt einschlief und sich nicht mehr wecken ließ. Ich war völlig hysterisch und habe den Piloten informiert. Wir hatten nichts an Bord um ihm zu helfen." Nach der Notlandung gaben Rettungssanitäter dem Star ein Spritze mit einer Antidote gegen die Überdosis des Schmerzmittels Percocet.

"Prince wollte Hilfe in Anspruch nehmen"

Hill war in der Notaufnahme, als Prince aufwachte: "Er hat mir verraten, dass er um sein Leben gekämpft hat – für seine Fans. Er meinte, dass er Stimmen aus weiter Ferne gehört habe, die ihn zurück zu seinem Körper geführt haben." Die 32-Jährige ist überzeugt davon, dass Prince danach Hilfe für seine Medikamenten-Abhängigkeit in Anspruch nehmen wollte: "Das ist das Schlimmste für mich, dass er wirklich versucht hat, etwas zu ändern. Nur hat er es nicht mehr rechtzeitig geschafft."

Dierk Sindermann/RND

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