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EgyptAir-Airbus wohl über dem Mittelmeer abgestürzt

66 Menschen an Bord EgyptAir-Airbus wohl über dem Mittelmeer abgestürzt

Eine ägyptische Passagiermaschine mit 66 Menschen an Bord ist möglicherweise über dem Mittelmeer abgestürzt. Der Airbus befand sich auf dem Weg von Paris nach Kairo. Am frühen Morgen brach der Kontakt zu EgyptAir-Flug MS804 ab. 

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Ein Airbus der Egypt Air wird über dem Mittelmeer vermisst (Symbolfoto).

Quelle: dpa/Archiv
  • Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft EgyptAir wird seit der Nacht zu Donnerstag vermisst.
  • Laut Medienberichten soll die Maschine auf dem Weg von Paris nach Kairo im Mittelmeer abgestürzt sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht.
  • An Bord befanden sich 66 Menschen mehrerer Nationalitäten. Deutsche waren offenbar nicht unter den Passagieren.

Kairo.  Die Maschine verschwand gegen 2.30 Uhr während des Fluges von Paris nach Kairo, teilte Egypt Air am Donnerstagmorgen im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Airbus A320 mit der Flugnummer MS804 sei am späten Mittwochabend in Paris gestartet. Nach jüngsten Angaben der Airline waren 56 Passagiere, 7 Crew-Mitglieder und 3 Sicherheitsleute an Bord. Nach Angaben der Fluggesellschaft Egypt Air waren keine Deutschen unter den Passagieren.

Ein Flughafenvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Maschine abgestürzt ist. Die Maschine sei vom Radar verschwunden, als sie sich im ägyptischen Luftraum aufhielt, und etwa 240 Kilometer von der Insel Karpathos entfernt abgestürzt, hieß es am Donnerstag aus Kreisen der Zivilluftfahrt.

Die Hintergründe sind noch unklar: Es kann sich sowohl um technisches Versagen wie auch einen Terroranschlag handeln.

Nach Egyptair-Angaben gab die Passagiermaschine ein automatisches Notsignal ab, dieses hätten Rettungskräfte des Militärs um 4:26 Uhr erhalten. Die Armee bestritt jedoch, Notrufmitteilungen bekommen zu haben. Die Maschine war gegen 2.30 Uhr vom Radar verschwunden. Zuvor hatte die Fluggesellschaft von 2.45 Uhr gesprochen. Eigentlich sollte die Maschine um 3.15 Uhr in der früh in Kairo landen.

Airbus war kurz vor dem Ziel

Auf der Internetseite Flightradar24 ist die Flugroute bis zum Abbruch der Kommunikation nachgezeichnet. Diese endet abrupt über dem Mittelmeer zwischen Kreta, Zypern und dem ägyptischen Festland. Der Fluggesellschaft zufolge habe sich der Airbus zuvor auf einer Höhe von 37.000 Fuß befunden und war gerade erst etwa 16 Kilometer in den ägyptischen Luftraum eingedrungen.

Egypt Air habe die betroffenen Behörden und Stellen alarmiert. Das ägyptische Militär sucht mit Flugzeugen und Schiffen im Mittelmeer nach Flug MS804. Auch Griechenland beteiligt sich bei der Suche.

In den vergangenen Monaten gab es im Zusammenhang mit Ägypten mehrere aufsehenerregende Vorfällen im Flugverkehr. Erst Ende März entführte ein Mann mit der Attrappe eines Sprengstoffgürtels eine Egypt-Air-Maschine nach Zypern. Niemand wurde verletzt.

Ende Oktober war ein russischer Ferienflieger über der Sinai-Halbinsel abgestürzt, nachdem an Bord eine Bombe explodiert war. Zu der Tat, bei der 224 Menschen getötet wurden, hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

dpa/afp/RND/zys

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Foto: Französische Polizisten vor einem Hotel in Paris.

Der EgyptAir-Flug MS804 sollte eigentlich in den frühen Morgenstunden in Kairo landen. Doch plötzlich verschwand die Maschine vom Radar. Die Suche nach dem Flugzeug lässt bislang viele Fragen offen. Handelt es sich um einen Terrror-Anschlag?

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