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Airline-Chefs reisen zum Unglücksort

Germanwings-Katastrophe Airline-Chefs reisen zum Unglücksort

Der Germanwings-Absturz ist genau ein halbes Jahr her – am 24. März hatte Co-Pilot Andreas Lubitz die Maschine absichtlich gegen ein Felsmassiv in den französischen Alpen gesteuert. Anlass für die Airline-Chefs, der Opfer an der Absturzstelle zu gedenken.

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Lufthansa-Chef Carsten Spohr (2.v.r.) und Thomas Winkelmann, Chef der Lufthansa-Tochter Germanwings (2.v.l.), bei der Kranzniederlegung in Le Vernet.

Quelle: AFP/Boris Horvat

Le Vernet. Ein halbes Jahr nach der Germanwings-Katastrophe haben Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Germanwings-Chef Thomas Winkelmann der Opfer des Absturzes gedacht. Die beiden Manager waren dazu am Donnerstag nach Le Vernet in die südostfranzösischen Alpen gekommen.

Dort hatten am 24. Juli Hunderte Hinterbliebene an die Opfer der Katastrophe erinnert, deren nicht identifizierte Leichenteile in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt wurden. Nach Auseinandersetzungen um Schmerzensgeldzahlungen und Kritik an Spohr war der Lufthansa-Chef im Juli nicht bei der Feier dabei.

Diesmal Besuch auf Friedhof

Spohr und Winkelmann legten nun an einem Gedenkstein in dem Alpenort einen Kranz nieder. Le Vernet ist nur wenige Kilometer von der Unglücksstelle entfernt. Anschließend war ein Besuch auf dem Friedhof der Gemeinde vorgesehen.

Beim Absturz der Germanwings-Maschine waren am 24. März dieses Jahres alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten Opfer in der Maschine von Barcelona nach Düsseldorf stammten aus Deutschland. Die französischen Ermittler gehen nach Auswertung der Flugdaten davon aus, dass der Co-Pilot den Airbus vorsätzlich zum Absturz brachte.

dpa

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