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Familie feiert "ersten Geburtstag im Himmel"

Alligator-Junge Familie feiert "ersten Geburtstag im Himmel"

Knapp drei Monate sind vergangen seit der kleine Lane Graves im Disney World Resort in Florida beim Spielen von einem Alligator getötet wurde. Sein Vater hatte den Jungen noch retten wollen - ohne Erfolg. Am vergangenen Samstag wäre der kleine Junge drei Jahre alt geworden.

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Die Familie des getöteten Lane erinnerte an seinem dritten Geburtstag mit rührenden Worten an ihren Sohn.

Quelle: RFD-TV News/Screenshot

Elkton/Nebraska. Es hätte ein schöner Tag im Kreis der Familie werden sollen - stattdessen feierten die Graves den Geburtstag des kleinen Lane mit Freunden und Verwandten auf einem Fußballfeld der örtlichen Highschool. Allesamt in Blau gekleidet und mit blauen Luftballons in der Hand sah es ganz nach Kindergeburtstag aus, doch so recht wollte keine fröhliche Stimmung aufkommen: Mit tränenerstickter Stimme sprach die Familie zu ihrem Kind: "Wir vermissen deine Küsse und Umarmungen. Die Tage mit dir und als komplette Familie waren die glücklichsten Tage unseres Lebens", sagte Lanes Vater Matt mit stockender Stimme.

Zuvor hat seine Frau Melissa, die vierjährige Tochter auf dem Arm, die Worte an ihren Sohn gerichtet: "Happy Birthday, Lanie. Du bist heute in unseren Herzen und in jeder anderen Sekunden eines jeden Tages", sagte sie sichtlich gezeichnet.

Disney stellt Warnschilder auf

Es war der erste öffentliche Auftritt der Familie nach dem Tod des damals Zweijährigen. Der Junge hatte an einem Privatstrand im Disney World Resort Sandburgen gebaut, als ein Alligator das Kind wie aus dem Nichts attackierte und ins Wasser zog. Der Vater und ein Rettungsschwimmer hatten das Kind noch dem Reptil entreißen wollen, aber ohne Erfolg.

Der Strand, an dem der kleine Lane von dem Reptil getötet wurde, war nach dem Vorfall gesperrt.

Quelle: John Taggart/EPA

Disney hat unterdessen mit neuen Warnschildern auf den Vorfall reagiert. Entlang der Strände des Disney Resorts stehen nun Tafeln, die auf die Gefahr durch Alligatoren und Schlangen hinweisen - verbunden mit dem Hinweis, die Wildtiere nicht zu füttern. Tierschützer hatten nach dem Unglück kritisiert, dass Touristen die Wildtiere mit Essensresten anlockten und sie so ihre natürlich Scheu vor Menschen verlören.

RND/caro

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