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Erneut Explosion in Bangkok

Angst vor zweitem Anschlag Erneut Explosion in Bangkok

Einen Tag nach dem Anschlag mit mindestens 22 Toten auf einen bei Touristen beliebten Schrein in Bangkok ist in der thailändischen Hauptstadt erneut ein Sprengsatz explodiert.

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Die Arbeiten am Ort des Anschlags von Montag, dem Erawan-Schrein, sind noch im Gange.

Quelle: dpa

Bangkok. Einen Tag nach dem tödlichen Anschlag in Bangkok hat sich in der thailändischen Hauptstadt am Dienstag erneut eine Sprengstoff-Explosion ereignet. In der Nähe einer belebten Bahnstation explodierte am Nachmittag (Ortszeit) ein kleinerer Sprengsatz, wie die Polizei mitteilte. Demnach gab es nach ersten Erkenntnissen weder Tote noch Verletzte.

Einen Tag nach dem Anschlag mit mindestens 22 Toten auf einen bei Touristen beliebten Schrein in Bangkok ist in der thailändischen Hauptstadt erneut ein Sprengsatz explodiert.

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Beamte seien vor Ort, um herauszufinden, um was für einen Sprengsatz es sich handelte, sagte ein Polizeivertreter. Demnach wurde er nahe der Bahnstation auf Passanten geworfen.

Erster Anschlag am Montagabend

Am Montagabend hatte sich am Erawan-Schrein im zentralen Viertel Chidlom ein gewaltiger Bombenanschlag ereignet. Bei einer gewaltigen Explosion waren in der thailändischen Hauptstadt Bangkok mindestens 22 Menschen umgekommen. 123 wurden verletzt, als der Sprengsatz am Montagabend (Ortszeit) an einem bei Einheimischen und Touristen beliebten Schrein mitten im Einkaufsviertel detonierte.

Der Sprengsatz explodierte an einer Stelle in Bangkok, die von vielen Gläubigen und Touristen besucht wird.

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Auf einer ersten Liste der Verletzten des Anschlags in Bangkok befindet sich kein deutsch- oder europäischklingender Name. 49 Opfer sind laut der Bangkoker Zeitung "The Nation" bisher namentlich bekannt. Danach dürfte eine hohe Zahl der Verletzten aus China stammen. Am Montag war von "einer bedeutenden Zahl an Ausländern" die Rede.

Auf der Suche nach den Verantwortlichen verfolgt die Polizei bereits eine heiße Spur: Auf Bildern von Überwachungskameras sei ein Verdächtiger zu sehen, nach dem nun gefahndet werde, sagte der Chef der thailändischen Militärjunta, Prayut Chan-O-Cha, am Dienstag. Der Verdächtige stammt aus dem Nordosten Thailands, einer Hochburg der Rothemden-Bewegung.

Dieser Zusammenschluss aus Regierungskritikern, meist aus der ärmlichen Landbevölkerung, verurteilt den Militärputsch im Mai 2014 durch die Militärjunta.

Die beiden politischen Lager haben jahrelang um die Regierungsmacht gekämpft. Grob stehen sich alteingesessene Eliten und wohlhabende Städter und Bauern aus der Provinz sowie arme Stadtbewohner gegenüber. Sie haben Massendemonstrationen und Straßenblockaden in Bangkok organisiert und sich teils blutige Straßenschlachten geliefert. Dutzende Menschen sind dabei seit 2010 ums Leben gekommen.

Kamera filmte die Explosion

Die Kreuzung ist sehr belebt. In der Umgebung sind zahlreiche Restaurants, Hotels und Einkaufszentren. An dem Schrein legen Thailänder den ganzen Tag über Blumen nieder und zünden Räucherstäbchen an. Touristen verhalten dort, weil es jede Stunde mehrere Tanzdarbietungen zur Huldigung des Hindu-Gottes Brahma gibt. Eine Überwachungskamera filmte an der Kreuzung einen riesigen Feuerstoß. Dann waren auf dem Video Passanten zu sehen, die in verschiedene Richtungen davon liefen.

afp/dpa/wer/aks

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