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Geht das jetzt sieben Wochen so?

Am Sonnabend ist Siebenschläfer Geht das jetzt sieben Wochen so?

"Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass", lautet die Bauernregel für den morgigen Sonnabend. Es ist Siebenschläfer, und Regen ist vorrausgesagt. Können die Deutschen ihre Hoffnung auf einen Freibadsommer also begraben? Jetzt, wo die Sommerferien vor der Tür stehen? 

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Wie wird der Sommer? Über diesem Freibad hängen noch die Wolken, viele Deutsche haben die Hoffnung auf Urlaubswetter aber noch nicht aufgegeben.

Quelle: dpa

Berlin. Viele Deutsche haben sich in dieser Woche gefragt: Was ist eigentlich mit dem Wetter los? Pünktlich zum Staatsbesuch der britischen Königin Elizabeth II. ist klischeehaft typisch englisches Regenwetter eingezogen: Wolken, leichte Schauer, kühle Temperaturen. Am Dienstag meldete die Wetterwarte auf dem 1141 Meter hohen Brocken sogar einige Schneeflocken.

Dabei kommen die meisten gerade in Urlaubsstimmung: Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen ab diesem Wochenende Schulferien. Der Rest der Republik folgt nun Schlag auf Schlag. An der Nordseeküste macht man sich für die ersten Reisewellen bereit. Doch nun kommt der Siebenschläfer.

"Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass", lautet die Bauernregel für den morgigen Sonnabend. Es ist Siebenschläfer, und Regen ist vorrausgesagt.

Meteorologen entwarnen jedoch: Dass sich dieser Wetter-Mix nun sieben Wochen hält, wie es Bauernregeln nahelegen, sei aus der Sicht der modernen Meteorologie keineswegs ausgemacht. Was aber belegt ist: Tatsächlich pendelt sich die Atmosphäre Ende Juni/Anfang Juli ein. Danach werde es dann entweder unbeständig oder stabil sommerlich.

"Das entscheidet sich aber nicht an einem einzigen Tag", sagte Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Um den Trend zu besiegeln bleiben also noch ein paar Tage.

Die Legende vom Siebenschläfer

Der Siebenschläfertag hat nichts mit dem Tier Siebenschläfer zu tun: Der Name geht auf eine Legende von sieben schlafenden Jünglingen zurück. Zur Zeit der Christenverfolgung sollen sie sich im Jahr 251 in eine Berghöhle in Ephesus versteckt haben. Von ihren Häschern entdeckt und eingemauert, schliefen sie dort ganze 195 Jahre. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, erwachten wieder und bezeugten den Glauben an die Auferstehung. Viel Freude hatten sie nicht an ihrem neuen Leben, denn die christlichen Jünglinge starben der Legende zufolge kurz nach ihrer wundersamen Rettung. Sie wurden lange als Heilige verehrt und galten sinnigerweise als Schutzpatrone gegen Schlaflosigkeit.

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