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Mann überlebt zum zweiten Mal Terroranschlag

Nach Boston jetzt Brüssel Mann überlebt zum zweiten Mal Terroranschlag

Mason Wells muss einen guten Schutzengel haben. Am Dienstag zündeten Terroristen schon zum zweiten Mal eine Bombe in der Nähe des 19-Jährigen – und wieder überlebte der Mann aus den USA.

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Bei der Bombenexplosion am Flughafen in Brüsssel wurde Mason Wells (kleines Bild) zwar verletzt. Aber er überlebte – wie schon den Terroranschlag auf den Boston Marathon vor drei Jahren, berichtet ABC News.

Quelle: ABC News/dpa

Hannover. Mason Wells ist Mormone und als Missionär gerade in Brüssel. Am Dienstag brachte er eine französische Missionarin zum Flughafen, um sie zu verabschieden – sie wollte in die USA fliegen. Dann explodierten zwei Bomben. "Er war in der Nähe der Explosion", erfuhr Masons Vater Chad Wells. "Es ist ein Segen, dass er noch lebt."

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Sein Sohn wurde zwar durch Splitter verletzt und erlitt Verbrennungen im Gesicht. Aber wahrscheinlich werde er wieder vollkommen gesund, sagte Chad Wells dem Fernsehsender ABC News, nachdem er mit seinem Sohn im Krankenhaus telefoniert hatte. "Wir leben in einer gefährlichen Welt, in der nicht jeder freundlich und liebevoll ist."

"Es ist ein Segen, dass er noch lebt"

Es war bereits der zweite Terroranschlag, den Mason Wells überlebte. Vor drei Jahren war er mit seinem Vater als Zuschauer beim Boston Marathon gewesen, als eine Bombe drei Menschen tötete. Die Druckwelle warf die beiden Männer um, aber sie blieben unverletzt, berichtete Masons Mutter Kymberly Wells dem Fernsehsender ABC News. Sie hatte damals am Marathon teilgenommen.

Im vergangenen Jahr ging Mason Wells dann nach Europa, zunächst nach Frankreich. Als Terroristen im November 2015 in Paris 130 Menschen töteten, war Mason Wells nicht weit von Frankreichs Hauptstadt entfernt. Die Attentate von Brüssel seien also schon der dritte Terroranschlag, den sein Sohn erlebe, sagte Vater Chad.

"Hoffentlich sind wir jetzt damit durch."

Nach solchen Erfahrungen wieder auf die Beine zu kommen, "ist ein Charaktertest", sagte Chad Wells. Sein Sohn sei ein "starkes Kind". Trotzdem hoffe er, dass seine Familie keine weiteren Anschläge erleben müsse. "Hoffentlich sind wir jetzt damit durch", sagte Chad Wells der Nachrichtenagentur AP.

zys/wer

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