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Todesschütze arbeitete bei Fahrdienst Uber

Amoklauf in Michigan Todesschütze arbeitete bei Fahrdienst Uber

Der mutmaßliche Schütze von Michigan, Jason Dalton, soll zwischen seinen Taten für den Fahrdienst Uber tätig gewesen sein. Dem Mann wird vorgeworfen am Wochenende wahllos auf Passanten geschossen und sechs Menschen getötet zu haben.

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Jason Dalton (kleines Bild) hat in Kalamazoo im US-Bundesstaat Michigan wahllos um sich geschossen. Er hat für den Fahrdienst Uber gearbeitet.

Quelle: dpa

Kalamazoo. Der Amokläufer von Kalamazoo im Bundesstaat Michigan (USA) soll zwischen seinen Taten Fahrgäste chauffiert haben. Wie jetzt bekannt wurde, hat der 46-jährige Tatverdächtige für den Fahrdienst Uber gearbeitet - auch an dem Tag der Schüsse. Das Unternehmen erklärte, der Fahrer sei bei einer Sicherheitsprüfung nicht aufgefallen. Der Fahrdienst sprach von einem "verheerenden Verbrechen" und versprach jede Hilfe bei der Aufklärung. Jason Dalton soll am Wochenende mindestens sechs Menschen erschossen haben. Das Tatmotiv ist noch unklar. Fest steht allerdings, dass der Schütze mehr als 30 Kugeln abgefeuert haben soll.

Zwischen den Taten lagen sechs Stunden

Nach Angaben verschiedener Behördenvertreter begann die Serie der Gewalttaten am Samstagabend gegen 18 Uhr Ortszeit auf dem Parkplatz eines Wohnkomplexes in Kalamazoo. Hier wurde eine Mutter von drei Kindern beschossen und lebensgefährlich verletzt. Etwa vier Stunden später eröffnete der Schütze auf dem Gelände eines Autohandels das Feuer und tötete zwei Menschen, nach Medienberichten einen Vater und Sohn, die sich anscheinend gerade ein Fahrzeug anschauten. Auf fünf weitere Menschen schoss der Mann wenig später vor einem Restaurant, darunter auf die 14-Jährige. Vier Menschen waren auf der Stelle tot. Die Opfer saßen dem Sender CNN zufolge in zwei Autos, als sie von den Kugeln getroffen wurden.

Der mutmaßliche Täter wurde schließlich am frühen Sonntagmorgen an einer Straßenkreuzung in seinem Fahrzeug gestellt worden und ergab sich ohne Gegenwehr, berichtete "Kalamazoo Gazette" unter Berufung auf die Polizei. Laut der Staatsanwaltschaft gibt es keinen Hinweis auf weitere Tatbeteiligte. Der 45-Jährige soll am Montag wegen Mordes angeklagt werden.

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