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Fitnessarmband überführt Lügnerin

Angebliche Vergewaltigung Fitnessarmband überführt Lügnerin

Sie sollen das Leben der Benutzer erleichtern. Doch Fitnessarmbänder können auch gegen sie verwendet werden – von der Polizei. Das musste eine 43-jährige Frau in den USA erleben.

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Fitnesstracker sind beliebt. Viele Menschen messen damit, wie viel sie sich am Tag bewegen. Im Fall einer Amerikanerin konnte die Polizei mit den Daten allerdings belegen, wann die Frau aktiv war - und dass sie gelogen hatte.

Quelle: dpa/Symbolbild

Lancaster. Die Frau hatte bei der Polizei angegeben, im letzten Winter mitten in der Nacht im Schlaf von einem Einbrecher mit einem Messer bedroht und zum Sex gezwungen worden zu sein. Das wurde allerdings sowohl durch eine forensische Untersuchung, als auch durch ihr Sportarmband widerlegt. Denn die Aufzeichnungen ergaben, dass sie die ganze Nacht über aktiv war - sie konnte zu keiner Zeit geschlafen haben.

Die Polizei in Lancaster (Pennsylvania) hatte von Anfang Zweifel gehabt. Denn obwohl es am Abend vor der angeblichen Vergewaltigung stark geschneit hatte, gab es rund um das Haus keinerlei Spuren des möglichen Täters. Dumm für die Frau, dass sie bei ihrer Anzeige gleichzeitig auch noch das Fitnessarmband als gestohlen gemeldet hatte. Sie gab sogar ihren Benutzernamen und ihr Passwort an. Das Armband wurde später in ihrem Kleiderschrank gefunden.

Die Frau muss sich wegen Falschaussage und Vortäuschung einer Straftat vor Gericht verantworten.

Dierk Sindermann

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