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Angler finden skelettierte Hand in einem Wels

Erschreckender Fund Angler finden skelettierte Hand in einem Wels

Einen erschreckenden Fund haben zwei Angler aus Sachsen-Anhalt gemacht. Im Bauch eines Welses fanden die beiden Männer eine skelettierte Hand. Doch wem gehört das Körperteil?

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Im Bauch eines Welses haben Angler eine skelettierte Hand gefunden. (Symbolbild)

Quelle: Detlef Ilgner/dpa

Jessen/Dessau-Roßlau. Im Bauch eines Welses haben Angler eine skelettierte Hand gefunden. Die beiden Männer zogen den mehr als 1,60 Meter langen und rund 30 Kilogramm schweren Raubfisch in der Nacht zu Sonntag aus der Elbe, wie ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau am Montag sagte. Als sie ihn am Morgen zerlegen wollten, sei die Hand zum Vorschein gekommen. Über den Fund in Schützberg hatte am Sonntag die "Mitteldeutsche Zeitung" (online) berichtet.

Wie kam die Hand in den Bauch des Tieres?

Wie beim Auffinden von Leichenteilen üblich, ermittele nun die Kriminalpolizei zur Todesursache, sagte der Sprecher am Montag. Zunächst müssten sich aber Rechtsmediziner mit dem Körperteil befassen. Fragen gebe es viele. Stammt die Hand von einem Mann oder einer Frau? Wie alt ist sie? Und wie kam sie in den Bauch des Tieres? "Das dauert vermutlich ein paar Wochen", sagte der Sprecher. Erst wenn das geklärt sei, könnten Vermisstenfälle geprüft werden. Den Anglern gehe es den Umständen entsprechend gut. Sie hätten nach der Entdeckung nicht betreut werden müssen, hieß es.

Flusswelse sind Europas größte reine Süßwasserfische. Sie jagen vorwiegend in der Dämmerung und in der Nacht. Sie fressen tote und lebende Fische, aber auch hin und wieder kleine Säugetiere und Vögel.

dpa/RND/are

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