Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Angler mit Hubschrauber vor Braunbären gerettet

Norwegen Angler mit Hubschrauber vor Braunbären gerettet

Es klingt wie die Szene aus einem Fernsehkrimi: Ein Angler hat sich in Norwegen vor einem Braunbären auf das Dach einer Hütte geflüchtet. Da sich das Tier nicht vertreiben ließ, musste der Mann schließlich aus der Luft gerettet werden.

Voriger Artikel
Chinesische Umweltschützer kämpfen für Aufklärung
Nächster Artikel
Elfjähriger war brutalster Killer eines Drogenkartells

In Norwegen leben nur wenige Braunbären in freier Wildbahn.

Quelle: dpa

Die Besatzung eines Rettungshubschraubers hat in Norwegen einen Angler vom Dach einer Hütte geholt, vor der ihn ein Braunbär belagerte. Wie die Zeitung «Dagbladet» in ihrer Online-Ausgabe berichtete, hatte der Norweger in der Nacht zum Dienstag bei Uvdal mit seinem Handy den Notruf gewählt: Aus dem Busch sei ein Bär aufgetaucht und habe ihm «direkt in die Augen geblickt».

Der etwa 40-Jährige sei auf ein nahe gelegenes Hüttendach geflüchtet, hieß es weiter. Seinen Fischfang nahm er mit, der Bär blieb. Auch eine herbeigeeilte Polizeistreife konnte das Raubtier mit Sirenengeheul und Warnschüssen aus gehörigem Abstand nicht vertreiben. Am Ende riefen die Beamte einen Rettungshubschrauber, dessen Lärm den Bären flüchten ließ.

Der Angler wurde zum Helikopter hochgehievt, auf einer Straße abgesetzt und dann von der Streife zu seiner eigenen Hütte gebracht. Einsatzleiterin Cecilie Øversveen meinte in «Dagbladet», der Bär habe sich zur dreistündigen Belagerung des Anglers wahrscheinlich wegen des verführerischen Geruchs der gefangenen Forellen entschlossen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.