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Anti-Islam-Sticker mit Rasierklingen gespickt

Student verletzt sich Anti-Islam-Sticker mit Rasierklingen gespickt

Nahe des Würzburger Hauptbahnhofes haben Unbekannte mehrere Anti-Islam-Aufkleber angebracht und diese hinterhältig mit Rasierklingen versehen. Ein Student zog sich Verletzungen zu, als er einen der Sticker entfernen wollte.

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Vorbild für diesen Schriftzug war die bekannte Anti-Aids-Kampagne.

Quelle: NoWüGIDA/Facebook

Würzburg. Die Kriminalpolizei Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie die Beamten mitteilten, steht auf den Aufklebern in Anlehnung an die bekannte Anti-Aids-Kampagne "Gib Islam keine Chance". Darunter versteckten die Islamgegner mehrere Rasierklingen. Der 22-jährige Student schnitt sich beim Abnehmen eines der Aufkleber.

Die von ihm alarmierte Polizei stieß in der näheren Umgebung des Würzburger Hauptbahnhofes auf weitere mit Rasierklingen gespickte Anti-Islam-Sticker. "Von den Tätern fehlt bislang noch jede Spur", teilte ein Polizeisprecher mit. Die Kripo habe vor Ort Spuren gesichert, die derzeit ausgewertet würden. Für den Fortgang der Ermittlungen setzen die Beamten nun vor allem auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Foto: Heimtückisch hinter den Aufklebern waren solche Rasierklingen versteckt.

Heimtückisch: Hinter den Aufklebern waren solche Rasierklingen versteckt.

Quelle: NoWüGIDA/Facebook

Das Bündnis "NoWüGIDA" hat über die sozialen Netzwerke Bilder von dem Anschlag gepostet. Darunter hat sich eine ausgesprochen raue Diskussion entwickelt. "Krank wie tief der Hass dieser Menschen doch sitzen muss um auf solch einer unmenschlichen Art und Weise Leuten weh zutun", schrieb ein User. Ein anderer empfiehlt, die Aufkleber mit einem Taschenmesser zu entfernen.

chs

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