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Panorama Hannover trotzt der Kälte
Nachrichten Panorama Hannover trotzt der Kälte
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10:12 28.02.2018
Der Deutsche Wetterdienst warnt auch am Mittwoch vor Dauerfrost. Quelle: Priesemann
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Berlin

Einen Tag vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn hat Deutschland wieder eine bitterkalte Nacht erlebt. An der Ostsee fielen die Temperaturen auf minus 13 Grad, auf der Zugspitze wurden sogar minus 24 Grad gemessen, wie am Mittwoch auf der Internetseite des Wetterdiensts Kachelmannwetter zu sehen war. In Hannover waren es minus 11 Grad.

In Hannover ging das Leben am Mittwochmorgen fast seinen normalen Gang, nur auf den Straßen ging es langsamer zu als an anderen Wintertagen. Ein Grund: Selbst auf den Schnellwegen und den Hauptstraßen in der Landeshauptstadt kamen die Räumfahrzeuge später als sonst, um den in der Nacht gefallenen Schnee zu beseitigen. Es gab kleinere Unfälle auf glatten Straßen und liegen gebliebene Fahrzeuge. Die Bahnen der Üstra fuhren dagegen pünktlich, auch die Deutsche Bahn hatte keine nennenswerten Probleme mit der Kälte. Auch Radfahrer trotzten den eisigen Temperaturen – es waren allerdings weniger unterwegs als sonst.

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Schnee und Zweistellige Minusgrade: Der Winter hat Hannover fest im Griff.

Um Obdachlose vor dem Frost zu schützen, fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe Aufenthaltsräume, die auch tagsüber geöffnet haben. Es reiche nicht aus, nur nachts Unterkünfte anzubieten und die Obdachlosen morgens wieder auf die Straße zu schicken, kritisierte Geschäftsführerin Werena Rosenke. "Man kann auch tagsüber erfrieren." In dieser Saison habe der Verein deutschlandweit bereits vier Kältetote registriert. Allerdings wollen viele nicht in eine städtische Unterkunft gehen, sie fürchten dort Gewalt und Diebstähle.

"Es ist kalt, aber mehr nicht"

Allerdings bleibt es weiterhin kalt: Auch am Tag müsse weiter mit Dauerfrost gerechnet werden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am frühen Morgen. Tipps gegen die Kälte finden Sie hier.

Auch aus anderen Gegenden in Deutschland gab es keine Katastrophenmeldungen: "Es ist kalt, aber mehr nicht", sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Nordrhein-Westfalen. Aus Bayern hieß es: "Alles ruhig, alles schön." Das sächsische Lagezentrum meldete: "Furchtbar kalt, aber von gefährlicher Glätte nichts zu sehen."

Von Westen her wird es laut DWD in den kommenden Tagen langsam etwas wärmer. Am Wochenende besteht dann im Süden und Westen Glättegefahr - hier fällt vereinzelt gefrierender Regen.

dpa/sbü

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