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Mr. Supergeil fordert Schulfach "Lebenskunst"

Auf's eigene Bauchgefühl vertrauen Mr. Supergeil fordert Schulfach "Lebenskunst"

So richtig bekannt wurde er erst durch einen TV-Werbespot: "Mr. Supergeil" Friedrich Liechtenstein kennt die Höhen und Tiefen des Lebens. Denn bevor er cool tänzelnd die Edeka-Werbung revolutionierte, lief es gar nicht rund in seinem Leben. Nun fordert er ein Schulfach "Lebenskunst".

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Friedrich Liechtenstein, besser bekannt als "Mr. Supergeil", weiß, wie Lebenskunst geht. Es lief nicht immer rund in seinem Leben.

Quelle: Youtube

Berlin. Der Berliner Entertainer Friedrich Liechtenstein (57, "Supergeil") hält ein Schulfach Lebenskunst für überfällig. Gelassenheit und Vertrauen ins eigene Bauchgefühl sollte man Kindern beibringen, findet er. "Beim Versuch, alles auf intellektuelle Weise zu bewältigen, stoßen wir ja schnell an Grenzen", sagte der Schauspieler und Musiker der Zeitschrift "Playboy". "Es gibt einfach so viele andere Mächte, die da walten, wenn sich die Dinge zurechtschütteln im Leben."

Man könne auch "ruhig zugucken", wie sich alles entwickele, betont Liechtenstein. "Es ist auch nicht schlimm, wenn mal alles zusammenbricht", sagt der Künstler, der selbst schon einige Krisen überstanden hat. "Viele Jahre lang hatte ich eine echte Pechsträhne." Zum Schluss sei er quasi obdachlos gewesen. "Aber ich lag da und dachte, wenn ich heute Nacht sterbe, würde ich trotzdem lachen und sagen: "Komisch, was die Welt mit mir so vorhatte."" Ab Mitte Mai ist Liechtenstein, der eigentlich Hans-Holger Friedrich heißt, in der Arte-Doku-Reihe "Tankstellen des Glücks" zu sehen. 

dpa

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