Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Australien will rülpsende Kamele zur Klimarettung töten
Nachrichten Panorama Australien will rülpsende Kamele zur Klimarettung töten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:20 09.06.2011
In Australien leben nach Schätzungen mehr als 1,2 Millionen wilde Kamele. Quelle: dpa
Anzeige

Die Zertifikate könnten im In- und Ausland an Firmen verkauft werden, die Verschmutzungsrechte brauchen“, meinte der zuständige Staatssekretär, Mark Dreyfus, am Donnerstag. Die Idee stammt von Tim Moore, dessen Firma Northwest Carbon in Adelaide mit Verschmutzungszertifikaten handeln will. Ein getötetes Tier könnte nach Schätzungen 70 australische Dollar bringen - rund 50 Euro. Kamele gelten als Klimasünder, weil sie im Jahr 45 Tonnen Methan ausstoßen - ein Gas, das 21 mal klimaschädlicher ist als Kohlendioxid.

In Australien leben nach Schätzungen mehr als 1,2 Millionen wilde Kamele. Sie gelten als Pest, weil sie die karge Vegetaion abfressen und die wenigen Wasserstellen leersaufen. Vor zwei Jahren bedrängte eine Herde das Dorf Docker River und riss dort auf der verzweifelten Suche nach Wasser Regenrinnen und Kühlschläuche von Klimaanlagen von den Dächern. Die Kamele wurden vor mehr als 150 Jahren nach Australien gebracht. Sie waren dort als Transporttiere eingesetzt. Alle Tiere in Australien zu töten spare im Jahr so viel klimaschädliche Gase wie der Ausstoß von 300 000 Autos, meinte der Oppositionssprecher für Agrarfragen, John Cobb.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mietek Pemper war einer der wichtigsten Helfer des Fabrikanten Oskar Schindler, der etwa 1200 Häftlinge vor der Ermordung durch die Nazis bewahrte. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.

09.06.2011

Die Stadt Walsrode ist in die Schlagzeilen geraten, aber anders als sich das viele Bürger wünschen: Die Stadt in der Lüneburger Heide wird zunehmend in einem Atemzug mit den Hells Angels genannt. Die Rockerbande versucht offenbar mehr Einfluss in dem Heidestädtchen zu gewinnen.

Heinrich Thies 09.06.2011

Das Pfingstwochenende steht vor der Tür, und wer angesichts der jüngsten Wetterkapriolen besorgt gen Himmel schaut, kann sich freuen: Spätestens ab Pfingstsonntag soll die Sonne in Niedersachsen wieder scheinen. Das ist auch gut so, denn auch zahlreiche Freiluftveranstaltungen laden für das Wochenende zum Mitmachen und Zuschauen ein.

10.06.2011
Anzeige