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Marco Reus hat jetzt den Führerschein

BVB-Spieler besteht Prüfung Marco Reus hat jetzt den Führerschein

Jahrelang fuhr Fußball-Nationalspieler Marco Reus ohne Führerschein – bis er von der Polizei erwischt wurde. Seitdem musste er auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Aber jetzt darf er sich wieder hinters Steuer setzen: Der BVB-Profi bestand die theoretische und praktische Prüfung.

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Ab sofort darf er auch selbst fahren: Der Dortmunder Fußball-Nationalspieler Marco Reus hat jetzt den Führerschein (Archivbild).

Quelle: Matthias Hangst/dpa

Dortmund. "Ja, es stimmt, dass ich meine Führerscheinprüfung bestanden habe", sagte der BVB-Profi am Dienstag der "Bild"-Zeitung. Am Montag habe er die theoretische und die praktische Prüfung erfolgreich absolviert, den Führerschein habe es am nächsten Tag von der zuständigen Behörde gegeben, berichtete die Zeitung. "Ich bin froh, dass das Kapitel damit abgeschlossen ist", sagte Reus. Nach Angaben der "Bild" war er direkt auch mit dem Auto zum Dortmunder Trainingsgelände gefahren – und dieses Mal hatte er selbst hinterm Steuer sitzen dürfen.

Ohne Führerschein im Sportwagen

Reus war im März 2014 dabei erwischt worden, wie er ohne Führerschein mit seinem Sportwagen unterwegs gewesen war. In den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass er in den Vorjahren mehrmals geblitzt worden war – er hatte sich also mehrmals ohne Fahrerlaubnis hinters Steuer gesetzt. Reus sagte später: "Das war eine Dummheit." Er habe als 18-Jähriger zwar mehrere Fahrstunden gemacht, aber nie die Prüfung absolviert. Er wurde dafür kritisiert, wurde aber auch zum Ziel von Häme und Spott.

Marco Reus muss 540.000 Euro Strafe zahlen, weil er mehrfach ohne Führerschein unterwegs war. Im Netz kassiert der BVB-Star dafür reichlich Häme. Wir haben eine Auswahl zusammengestellt.

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Die Staatsanwaltschaft Dortmund brummte ihm damals für das Fahren ohne Führerschein in mehreren Fällen einen Strafbefehl in Höhe von 540.000 Euro auf. Und Reus kündigte an, dass er so bald wie möglich seinen Führerschein machen wolle. Offenbar hat er dafür die Zeit während der Fußball-Europameisterschaft genutzt. Verletzungsbedingt hatte er nicht daran teilgenommen.

dpa/sid/RND/wer

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