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Bär wütet in Einkaufszentrum

Nach Ladenschluss Bär wütet in Einkaufszentrum

Auf der Suche nach Futter hat sich ein Braunbär in einem Einkaufszentrum einer Großstadt im Osten Russlands verirrt. Videoaufnahmen zeigen, wie der Bär unter anderem zahlreiche Schaufensterscheiben zerschmetterte, ehe er flüchtete. Doch weit kam das Tier nicht.

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Kommt ein Bär aus dem Supermarkt: Passiert in Chabarowsk in Russland.

Quelle: youtube/Screenshot

Moskau . Ein Braunbär hat sich im fernen Osten Russlands Zugang zu einem Einkaufszentrum verschafft und dort nach Ladenschluss heftig gewütet. Das Raubtier verirrte sich in der Nacht auf Mittwoch an den Stadtrand von Chabarowsk, das 570 000 Einwohner zählt.

Durch eine Glasscheibe brach es in das Einkaufszentrum ein, wo das Personal eines Supermarktes in Panik Deckung suchte. "Ich habe mich erschrocken, mich in meinen Stuhl gepresst und bin vermutlich ganz bleich geworden", berichtete eine Verkäuferin im örtlichen Fernsehen.

Flucht durch die Eingangstür

Videoaufnahmen zeigen, wie der Bär unter anderem zahlreiche Schaufensterscheiben zerschmetterte. Knapp fünf Minuten hielt sich der Bär in dem Einkaufszentrum auf, dann flüchte das Tier durch die Eingangstür.

Nach Polizeiangaben konnte der Bär zunächst aus dem Gebäude entkommen, wurde aber kurz darauf von einem Polizei-Scharfschütze mit zwei Schüssen im Hof eines nahen Kindergartens erschossen.

Dies wiederum rief russische Tierschützer auf den Plan, die eine Untersuchung forderten. "Die Polizei hat zum einfachsten Mittel gegriffen", sagte die Aktivistin Natalja Kowalenko dem staatlichen Nachrichtenportal Vesti.ru. Zunächst sei das Tier aus dem Einkaufzentrum getrieben worden. "Als es draußen war und sich vor lauter Angst verteidigen wollte, wurde es erschossen", sagte Kowalenko.

In Russland gibt es im Herbst immer wieder Probleme mit hungrigen Bären, die sich noch nicht genug Fett angefressen haben, um in Winterschlaf zu gehen.

dpa/afp/zys

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