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Bagel bringt Mutter in Drogenverdacht

Tückische Backware Bagel bringt Mutter in Drogenverdacht

Sie hatte Lust auf einen Mohnbagel, kurz vor der Geburt ihrer Tochter. Dieser Genuss hatte für eine Mutter weitreichende Folgen. Die Ärzte schlugen Alarm, weil sie Drogenkonsum befürchteten. Und die Frau verlor ihr Baby.

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Der Genuss eines Bagels hat dafür gesorgt, dass eine junge Mutter unter Drogenverdacht steht.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Washington. Eine Mutter, der nach dem Genuss eines Mohnbagels wegen mutmaßlichen Drogenkonsums ihr Baby entzogen wurde, hat vor einem Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania gesiegt. Wie US-Medien am Mittwoch meldeten, erhielt sie 143.500 Dollar (rund 110.000 Euro) für den fatalen Fehler der Behörden.

Die junge Frau hatte den Mohnbagel kurz vor der Geburt ihrer Tochter im April 2010 gegessen - nicht ahnend, dass danach Opiate in ihrem Urin nachgewiesen werden könnten. Die Mediziner schlugen Alarm wegen des Verdachts auf Drogenkonsum und entzogen ihr das Baby. Erst nach fünf Tagen, als sich der Verdacht als unbegründet erwiesen hatte, bekam die Mutter ihre kleine Tochter zurück.

Die Klinik, in der Drogentests bei Geburten zum Standard gehören, ziehe Konsequenzen aus dem Fehler, wie es hieß. Fortan dürften Neugeborene ihren Müttern nicht mehr aufgrund fragwürdiger Ergebnisse entzogen werden. Die Urintests nach Geburten seien zu ungenau.

dpa/sag

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