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Bahn plant Sicherheitsoffensive in Zügen und Bahnhöfen

Die Zentrale der Deutschen Bahn registriert 87 000 Straftaten im Jahr: Jetzt will die Bahn will mit einer neuen Sicherheitsoffensive gegen Gewalt und Beschädigung in Zügen und an Bahnhöfen vorgehen. Am Montag will der Konzern Details vorstellen.

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Mit mehr Personal will die Bahn gegen Sachbeschädigung und Gewalt in Zügen und Bahnhöfen vorgehen.

Mit mehr Personal will die Bahn gegen Sachbeschädigung und Gewalt in Zügen und Bahnhöfen vorgehen.

© HAZ (Archiv)

Nach Informationen der Zeitung "Bild am Sonntag" sollen die 3350 eigenen Sicherheitskräfte der Bahn um 150 Mann aufgestockt werden. Geschulte Mitarbeiter sollten in Zukunft nicht nur an einem Bahnhof eingesetzt werden, sondern bundesweit. Rund 11 000 Service-Mitarbeiter, Kundenbetreuer und Zugbegleiter sollten in Sicherheitstrainings besser geschult werden.

Das Konzept sehe auch vor, dass die 6500 Überwachungskameras in Zügen und Bahnhöfen künftig detailliertere Aufnahmen liefern. Eine neue Software solle helfen, verdächtige Gegenstände und auffällige Personenbewegungen leichter auf den Überwachungsmonitoren zu erkennen.

Jeden Tag gibt es nach Angaben der Zeitung bei der Bahn rund 30 Fälle von Körperverletzung, im Jahr über 10 000. Die DB-Zentrale registriere insgesamt pro Jahr rund 87 000 Straftaten - von der Sachbeschädigung bis zum Schwarzfahren.

dpa


  • Sicherheit jk – 14.03.10
    Das ist wiedermal ein echter Brüller und natürlich ein sehr schöner Vorwand, um unter dem Deckmantel der Erhöhung der Sicherheit die 100% Überwachung einzuführen.

    Das Einzige, was diese Bahn wirklich sicherer machen würde, wäre eine regelmäßige Wartung, deren Kosten sich nicht nach einem fiktiven Börsenwert bemessen.

    Dann könnte man sich auch wieder sicherer fühlen in den Zügen der Bahn und nicht bei jedem lauten Geräusch während der Fahrt eine gebrochene Achse befürchten müssen.

    Da aufgrund des noch auf Mehdorn zurückzuführenden Wartungsstaus jetzt dringend das Nötigste an Wartung durchgeführt wird, fahren bundesweit landauf, landab seit mehreren Monaten Züge, welche nur halb solang sind, wie dies im Fahrplan steht, statt zwei Zugteile nur eines haben und bei denen regelmäßig der Anspruch auf die bereits bezahlte Platzkarte verfällt.

    Eine weitere Sicherheitserhöhung könnte die Bahn damit erreichen, wenn sie ihr Personal dahingehend schult, dass es schlicht und einfach verboten ist, Schulkinder sowohl tags- vor allem aber nachts am nächsten Bahnhof rauszuschmeissen - egal, ob diese nun eine ganze, eine halbe oder gar keine Fahrkarte haben, weil der jeweilige Automat wieder mal nicht ging.

    Nee, nee Leute - die Bahn hat ganz andere Probleme, als die Sicherheit auf den Bahnhöfen wegen ein paar - sicher nicht schöner - Überfälle.

    Solche Schlagzeilen lenken aber - gewollt ? - von den wirklichen Brennpunkten ab.
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