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Stadt geht gegen Justin Bieber Kampagne vor

Wegen Graffitis in San Fransisco Stadt geht gegen Justin Bieber Kampagne vor

Zum Verkaufsstart von Justin Biebers neuem Album im November wurden in San Fransisco Graffitis gesprüht. Seit fast zwei Monaten sind die ungewönlichen Werbeplakate überall in der Stadt zu sehen – zum Ärger der Behörden. Die Stadt fordert jetzt Biebers Management auf diese zu entfernen.

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Popstar Justin Bieber hat Ärger mit der Stadt San Fransisco.

Quelle: Mike Nelson/dpa

San Fransisco. Eine Werbekampagne des kanadischen Popstars Justin Bieber für sein jüngstes Album "Purpose" ist nicht überall auf Gegenliebe gestoßen. Die Stadtverwaltung von San Francisco forderte die an der Kampagne beteiligten Firmen am Montag auf, die auf Bürgersteige gesprayte Werbung zu entfernen. Sollte dies nicht erfolgen, würden gerichtliche Schritte eingeleitet. Pro Graffiti könnten dabei auf die Beklagten Kosten von bis zu 2500 Dollar (knapp 2300 Euro) zukommen.

Justin-Bieber-Graffitis auf den Straßen San Fransiscos.

Justin-Bieber-Graffitis auf den Straßen San Fransiscos.

Quelle: San Francisco Public Works/Twitter/San Francisco City Attorney

Der Stadtjustiziar Dennis Herrera veröffentlichte auf seiner Internetseite Fotos der noch immer sichtbaren Graffitis und richtete ein Schreiben an Biebers Label Def Jam und dessen Plattenfirma Universal Music. "Die Guerilla-Vermarkter meinen, dass sie über dem Gesetz stehen, wenn sie unsere Stadt verschandeln. Wir werden entschieden gegen sie auftreten", erklärte San Franciscos Leiter für öffentliche Anlagen, Mohammed Nuru.

Bieber veröffentlichte "Purpose" drei Jahre nach seinem vorherigen Album "Believe" am 13. November. Binnen einer Woche wurden die Songs beim Online-Streamingdienst Spotify rund 205 Millionen Mal abgerufen – ein Rekord. Der 21-jährige Teenie-Schwarm sorgte vor allem mit seinen Eskapaden für Schlagzeilen. Er geriet mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt, etwa wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen in Miami und Eierwürfen auf das Haus eines Nachbarn in Los Angeles.

afp

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