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Taylor Swift ärgert Vogelschützer

Videodreh in Neuseeland Taylor Swift ärgert Vogelschützer

Pop-Superstar Taylor Swift hat in Neuseeland Umweltschützer gegen sich aufgebracht. Bei einem Videodreh sei der US-Sängerin mit dutzenden Transportern über den Bethells Beach bei Auckland gebrettert, so der Tenor. Genau dort, wo eine seltene Vogelart brütet. 

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Quelle: dpa Archiv

Auckland. Die 25-jährige Sängerin sei mit ihrem Produktionsteam am Bethells Beach bei Auckland eingefallen, wo der bedrohte Mornell-Regenpfeifer im Sand brüte, beklagte die Vorsitzende des Gemeindevorstands der Waitakere Ranges, Sandra Coney, am Donnerstag im Radio New Zealand.

Swift und ihr Team hätten die Erlaubnis gehabt, mit zwei Fahrzeugen vorzufahren. Stattdessen sei sie mit rund einem Dutzend Transportern und vierradgetriebenen Geländewagen dort aufgekreuzt. "Es ist wirklich enttäuschend, dass so eine große Zahl Fahrzeuge überall auf dem Strand parkte und herumfuhr", sagte Coney, eine langjährige Umweltaktivistin.

Nester der Mornell-Regenpfeifer kaum zu sehen

Es gebe am Bethells Beach nur noch rund 1700 der seltenen Vögel. Strandbesucher würden deshalb gewarnt, denn die Nester im Sand seien "kaum zu sehen" und würden immer wieder von Spaziergängern, Fahrzeugen oder Pferden zertrampelt. Coney forderte eine Untersuchung des Vorfalls.


Aktivistin kontert mit Song-Zitaten

Mit Blick auf den Swift-Song "Shake it off" ließ Coney, die Swifts Pop-Country-Musik nach eigenen Angaben mag, durchblicken, dass sie sich nicht "abschütteln" lassen werde. Vielmehr werde sie es eher mit einer Liedzeile aus einem anderen Swift-Song, "Wildest Dreams", halten. Dort heiße es "say you'll remember me" – wahrscheinlich werde sie dafür sorgen, dass Swift sich an sie erinnern werde, sagte Coney.

Die zuständige Filmproduktionsfirma Cherokee Films legte Swifts Management in Europa eine Stellungnahme vor. "Wir übernehmen die Verantwortung", hieß es darin nebst einer Entschuldigung. Swift und ihrem Management sei nichts vorzuwerfen, sie hätten keine Vorschriften verletzt. Die Vögel seien nicht gestört, alle Regeln seien während der Dreharbeiten eingehalten worden. Die Filmcrew sei dem Lebensraum der Tiere "zu keinem Zeitpunkt" zu nahe gekommen.

afp

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