Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Bergungstruppen retten 400 Menschen

Nach Schneesturm im Himalaya-Gebirge Bergungstruppen retten 400 Menschen

Viele Wanderer haben Erfrierungen an Händen und Füßen, doch immerhin kamen sie mit dem nackten Leben davon: Rund 400 Menschen wurden nach dem heftigen Schneesturm in Nepal gerettet. Offiziell werden jetzt noch 19 Menschen am Berg vermisst.

Voriger Artikel
Mögliche Drahtzieher der Studenten-Entführung gefasst
Nächster Artikel
Reisebus stößt frontal mit Auto zusammen

Rund 400 Menschen wurden nach dem heftigen Schneesturm im Himalaya von Bergungstruppen gerettet. 

Quelle: dpa

Kathmandu. Fünf Tage nach dem tödlichen Schneesturm im Himalaya haben die Helfer ihre Rettungs- und Bergungsarbeiten fast abgeschlossen. Außerdem gibt es jetzt eine konkrete Vermisstenzahl: Insgesamt würden noch 19 Menschen vermisst, sagte Ramesh Dhamala, Vorstandsmitglied im Verband der Trekkingagenturen in Nepal am Sonntag. Auch die Behördenchefs der drei betroffenen Distrikte nennen jetzt - zusammengenommen - diese Vermissten-Zahl. Diese war tagelang unbekannt gewesen.

Im Gebiet rund um den Thorong-Pass suchten Armeeangehörige noch nach elf Menschen, sagte Devendra Lamichanne, Chef des Distrikts in Manang. Es handele sich um Kanadier, Nepalesen, Inder und einen Japaner. Im benachbarten Distrikt Mustang wurden alle bis auf acht Menschen gefunden. „Wir konnten zu den acht Nepalesen im Hidden Valley allerdings schon Kontakt herstellen“, sagte Baburam Bhattarai, Behördenchef von Mustang. Ein spezieller Hubschrauber für große Höhen sei notwendig, um sie ins Tal zu holen.

Der Schneesturm war am Dienstag überraschend über dem Zentrum Nepals hereingebrochen. Er kostete mindestens 39 Menschen das Leben, darunter viele ausländische Wanderer. Im Distrikt Dolpa mussten die Helfer bislang keine Leichen bergen. Am Samstag hätten noch Tschechen, Nepalesen und ein Neuseeländer rausgeholt werden können, sagte Krishna Kumar Khanal, Behördenchef von Dolpa. Insgesamt wurden in den vergangenen Tagen rund 400 Menschen in Sicherheit gebracht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ausläufer des Zyklons "Hudhud"
Foto: Ein vorzeitiger Wintereinbruch im Himalaya-Gebirge hat zahlreiche Wanderer überrascht.

Im Himalaya-Gebirge sterben mindestens 26 Wanderer bei einem plötzlichen Schneesturm. Dutzende werden noch vermisst. Es ist ein schlimmes Jahr für den Bergsteiger-Tourismus in Nepal. Erst vor wenigen Monaten kamen am Mount Everest etliche Menschen ums Leben.

mehr
Mehr aus Panorama
Anzeige
Berliner Fashion Week 2016