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Berichte über Massengrab in Texas lösen Polizei-Großeinsatz aus

Grausige Nachricht Berichte über Massengrab in Texas lösen Polizei-Großeinsatz aus

Die ersten Berichte klangen grausig: Von einem Massengrab im Osten von Texas war die Rede, viele der Toten sollten verstümmelte Kinder sein. Der Tipp kam von jemandem, der sich als Wahrsager ausgibt.

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Der Anruf eines Wahrsager hat die Polizei zu einem angeblichen Massengrab in Texas geführt.

Quelle: dpa

Aufregung um ein angebliches Massengrab in Texas: Nach dem Tipp eines Anrufers haben Polizisten ein Grundstück im Osten des US-Bundesstaates abgesucht, weil dort bis zu 30 Leichen verscharrt sein sollten - viele von ihnen verstümmelte Kinder. In Windeseile hatte sich die grausige Nachricht in den USA verbreitet. In ersten Berichten hieß es sogar, dass das tatsächlich Leichen entdeckt worden sei.

Nach wenigen Stunden gaben die Behörden am Dienstagabend (Ortszeit) jedoch Entwarnung: Selbst nach einer Suche mit Leichenspürhunden in der Nähe des fragliche Hauses nahe des Ortes Harding habe man nichts gefunden, teilte Craig McNair, Richter im Bezirk Liberty, nach Berichten der Zeitung „Houston Chronicle“ mit.

Dem Lokalsender KPRC sagte McNair, jemand habe sich als Wahrsager ausgegeben und die Beamten zu dem Haus geschickt. „Wir haben einige Umstände angetroffen, die Fragen aufwarfen, deshalb haben wir einen Durchsuchungsbefehl beantragt“, sagte Polizeisprecher Rex Evans.

Fauliger Geruch rührt von Abfall her

Ein fauliger Geruch in dem Haus habe von bergeweise Abfall hergerührt, zitiert die Zeitung eine Behördenquelle. „Zu diesem Zeitpunkt gibt es nichts, was sich erhärten lässt“, hieß es. „Es gibt nichts, was mit den Angaben des Wahrsagers übereinstimmt.“

An dem zunächst verdächtigen Haus hätten die Beamten „etwas Dunkles entdeckt, das hätte Blut sein können“. Einem ersten Test zufolge habe es sich tatsächlich um menschliches Blut gehandelt.

Der Besitzer des Hauses sagte dem Lokalsender KHOU, das Blut auf der Veranda stamme von dem Selbstmordversuch des Freundes seiner Tochter. „Er war betrunken und hat sich die Plusader aufgeschnitten“, sagte Joe Bankson. „Ich habe niemanden umgebracht“, betonte er.

US-Medien hatten zuerst unter Berufung auf die Polizei berichtet, dass an der Kreuzung zweier Landstraßen in der Nähe der kleinen Orte Hull und Hardin ein Massengrab mit bis zu 30 verstümmelten Leichen entdeckt worden sei. Später teilte das Sheriff-Büro dann mit, dass es lediglich Hinweise auf ein solches Verbrechen gebe, denen man noch nachgehe.

dpa

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