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Betonklotzwerfer tötet Frau auf der Autobahn

Dänemark Betonklotzwerfer tötet Frau auf der Autobahn

Tödlicher Zwischenfall auf der dänischen Autobahn E20 in der Nähe von Odense: Unbekannte haben bis zu 30 Kilogramm schwere Steine von einer Brücke auf ein Auto geworfen, in dem eine Familie unterwegs war. Die Mutter starb, ihr Mann wurde schwer verletzt.

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Mit schweren Steinen haben Unbekannte einen Wagen auf der Autobahn nahe Odense beworfen. Eine Frau starb, ihr Mann wurde schwer verletzt.

Quelle: dpa/Polizei Fünen

Kopenhagen. Unbekannte Betonklotz-Werfer haben auf einer dänischen Autobahn eine Frau getötet. Der von einer Brücke geworfene Klotz hatte am frühen Sonntagmorgen im Süden Dänemarks das Auto einer ausländischen Familie getroffen, wie die Polizei mitteilte. Die Frau starb bei dem Unfall, ihr Mann wurde schwer verletzt, ein Kind kam mit Schrammen davon. Über die Herkunft der Familie wollte die Polizei in Odense am Nachmittag noch keine Angaben machen. Die Angehörigen müssten zunächst informiert werden.

Das Unglück ereignete sich auf der E20 zwischen den Anschlussstellen Blommenslyst und Vissenbjerg. Die Autobahn ist die Hauptverbindung zwischen Schweden und Westdänemark beziehungsweise Deutschland.

Nach den Tätern wird nun gefahndet. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie mehrere Steine von der Brücke warfen, aber nicht alle trafen. Am Sonntag veröffentlichte die Polizei Fünen Bilder von zwei Klötzen mit 9,5 und 30 Kilogramm Gewicht. Bei einem handelt es sich um einen speziellen Eckstein, der zum Bau von hohen Mauern genutzt wird. Bauunternehmen und Maurer wurden aufgefordert, ihre Bestände zu überprüfen. 

Man gehe nicht davon aus, dass es sich um einen Dumme-Jungen-Streich handele, sagte ein Polizeisprecher dem Dänischen Rundfunk. Die Steine seien so schwer gewesen, dass mindestens ein Erwachsener an der Tat beteiligt gewesen sein müsse.

Im Januar dieses Jahres soll schon einmal eine 30-Kilo schwere Betonplatte von der Brücke geworfen worden sein. Getroffen wurde das Auto einer vierköpfigen Familie. Die Mutter wurde am Kopf verletzt. Am selben Tag soll dort ein deutsches Auto mit Steinen beworfen worden, aber nicht getroffen worden sein. 

dpa

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