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SWR-Bericht

Betreuerin soll Feuer von Titisee-Neustadt verursacht haben


Der verheerende Brand in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald mit 14 Toten ist nach Recherchen des Südwestrundfunks (SWR) auf einen Bedienungsfehler an einem Gasofen zurückzuführen.
Bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt waren Ende November 13 behinderte Menschen und eine Betreuerin ums Leben gekommen.

Bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt waren Ende November 13 behinderte Menschen und eine Betreuerin ums Leben gekommen.

© dapd

Titisee-Neustadt. Die Betreuer wollten den Ofen in der Werkstatt für einen Einsatz beim Weihnachtsmarkt testen. Dabei habe eine Betreuerin den Gasknopf am Ende auf-, statt abgedreht. Dieser Fehler passiere immer wieder, da die Gewinde an Gasöfen in anderer Richtung als etwa bei Wasserhähnen funktionieren.

Die Staatsanwaltschaft wollte diesen Hergang am Donnerstag nicht bestätigen. Es sei aber nicht auszuschließen, dass sich das Drama so entwickelt habe, sagte ein Sprecher. Das abschließende Gutachten liege noch nicht vor.

Bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt waren Ende November 13 behinderte Menschen und eine Betreuerin ums Leben gekommen. 14 weitere Menschen wurden verletzt.

Der mobile Gasofen war von den Ermittlern nach dem Unglück als Auslöser des Brandes ausgemacht worden. Das Gas sei unkontrolliert ausgetreten und schließlich explodiert. Offen war bislang, warum der Ofen in der Werkstatt stand und wieso das Gas ins Freie gelangen konnte.

dpa

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