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Blitz erschlägt 30 Hirsche in Wildpark

Unwetter in NRW Blitz erschlägt 30 Hirsche in Wildpark

Regen, Hagel, Blitz und Schlammlawinen: Das schwülheiße Wetter sorgt für teils schwere Unwetter. In Nordrhein-Westfalen wurden in einem Wildpark 30 Hirsche vom Blitz erschlagen. Und die "Wetterküche" brodelt weiter.

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Bei einem schweren Gewitter im nordrhein-westfälischen Mechernich wurden mindestens 30 Hirsche aus einem Wildpark vom Blitz erschlagen.

Quelle: dpa

Bei einem schweren Gewitter im nordrhein-westfälischen Mechernich wurden am Wochenende mindestens 30 Hirsche aus einem Wildpark vom Blitz erschlagen. "Die meisten Tiere waren auf der Stelle tot", sagte Besitzer und Wildhüter Albert Stobbe. "Ein Blitz jagte den anderen, eine Stunde lang." Besucher fanden die ersten toten Tiere. "Die waren komplett durchgegart und hatten blaue Phosphor-Augen", sagte Stobbe.

Feuchte Luft vom Mittelmeer lässt derzeit in ganz Deutschland die Unwettergefahr steigen. Die Schwüle wird mancherorts fast unerträglich. Am Montag galten für ganz Deutschland Unwetter-Vorwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Es sind derzeit keine geschlossenen Fronten, die Deutschland überqueren. Die Gewitter entstehen vielmehr lokal, denn es gibt kaum Wind: Die feucht-heiße Luft steigt hoch, das darin enthaltene Wasser kondensiert in der Höhe, es bilden sich Gewitterzellen. Eine erhöhte Unwetter-Gefahr sahen die Wetterfrösche für den Niederrhein, das Sauerland und das Weserbergland. Erst am Mittwoch soll sich das Wetter allmählich wieder beruhigen. Am Sonntag fiel in weniger als einer Stunde an manchen Orten mehr Regen als sonst im ganzen Monat. Der DWD registrierte im osthessischen Alsfeld 101 Liter Regen pro Quadratmeter. "Das ist fast das Doppelte der üblichen Monatsmenge", sagte Meteorologe Helmut Malewski vom DWD in Offenbach. Wegen Überflutung musste sogar die nahe gelegene Autobahn A5 gesperrt werden.

dpa

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