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Panorama Hitze lässt Autobahn aufplatzen
Nachrichten Panorama Hitze lässt Autobahn aufplatzen
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21:46 02.07.2015
Die Hitze brachte einen Teil der Fahrbahn der Autobahn 5 bei Heidelberg zum platzen. Quelle: dpa
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Hannover

Wegen der großen Hitze ist am Donnerstag eine Betonfahrbahn auf der Autobahn 5 bei Heidelberg am Ende einer Baustelle aufgebrochen. Der Beton eines Fahrstreifens hob sich um etwa 30 Zentimeter und platzte auf. Kurzzeitig bildete sich ein rund fünf Kilometer langer Stau, der sich aber rasch wieder löste.

Quelle: dpa

Auch andernorts rechnen die Behörden mit sogenannten "Blow-Ups" durch die Sommerhitze: so rollt der Verkehr auf mehreren Autobahnabschnitten in Sachsen-Anhalt nur noch mit 80 Stundenkilometern. Auf der Autobahn 14 im Saalekreis gilt das Tempolimit seit Donnerstagnachmittag zwischen Löbejün und Halle-Trotha, wie ein Polizeisprecher sagte. Von der Regelung seien beide Fahrtrichtungen betroffen. Am Freitagvormittag soll die Beschränkung auf 80 Stundenkilometer auch auf der Autobahn 9 zwischen Naumburg und Weißenfels sowie zwischen Rippachtal und Bad Dürrenberg gelten.

„Wir sind in Sorge“, sagte Christoph Krelle, Bereichsleiter bei Sachsen-Anhalts Landesstraßenbaubehörde gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Noch zu gut in Erinnerung sei ihm die stundenlange Sperrung der A 14 bei Halle vor zwei Jahren mit endlosen Staus, weil es auf der Umleitungsstrecke zu einem tödlichen Unfall gekommen war. „Auch im letzten Jahr riss die Betondecke mehrfach auf, zweimal auf der A 14 zwischen Peißen und Trotha sowie einmal auf der A 9 bei Bad Dürrenberg.“ Schwere Unfälle blieben zum Glück aus.

Das Tempolimit sei eine Vorsichtsmaßnahme, sagte der Polizeisprecher. Damit wolle die Autobahnmeisterei Hitzeschäden an den Fahrbahnen vorbeugen. Wegen der erwarteten Temperaturen von bis zu 37 Grad Celsius bestehe die Gefahr, dass sich die Fahrbahn hebe und aufbreche. Nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" handelt es sich um jene Abschnitte, die besonders von der als "Betonkrebs" bekanntgewordenen Alkali-Kieselsäure-Reaktion betroffen sind. Wie lange die Beschränkung gilt ist laut Polizei noch nicht absehbar.

dpa/mic/LVZ

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