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Britisches Paar lässt sich Welpen klonen

Stammzellforschung Britisches Paar lässt sich Welpen klonen

Ein britisches Pärchen hat in diesem Jahr ein besonderes Weihnachtsgeschenk von Stammzellforschern in Südkorea erhalten: einen geklonten Boxer-Welpen. Günstig war das "Geschenk" allerdings nicht.

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Die Technik des Klonens ist umstritten.

Quelle: dpa

Seoul. Laura Jacques (29) und ihr Partner Richard Remde (43) waren laut koreanischen Medienberichten bei der Geburt des Hundes am ersten Weihnachtstag in der Klinik des Sooam-Forschungsinstituts in Seoul dabei. Nach dem Tod ihres Hundes Dylan im Juni hatten sich die beiden entschieden, mit Hilfe einer anderen Hündin als Leihmutter aus seiner DNA einen Welpen klonen zu lassen. Dazu wurde Erbgut von Dylan in eine Eizelle eingesetzt, deren Zellkern entfernt wurde. Der neugeborene Welpe, den seine Besitzer Chance („Glück“ oder „Zufall“) getauft haben, soll in den nächsten Tagen noch einen Bruder bekommen.

Die umstrittene Technik ist für die Forscher am Sooam-Forschungsinstitut zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden, seit das Team um Hwang Woo Suk 2005 den ersten Hund (Snuppy) klonte. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap verdient die Einrichtung rund 34 Milliarden Won (26 Millionen Euro) im Jahr mit dem Klonen von Hundewelpen. Jedes Hundebaby soll für die Kunden rund 100 000 US-Dollar (91 000 Euro) kosten.

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