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Burger King und McDonalds: Gemeinsamer Burger?

"Friedensangebot" unter Fast-Food-Riesen Burger King und McDonalds: Gemeinsamer Burger?

Sie sind die Platzhirsche der Fast-Food-Branche: der Big Mac und der Whopper. Nun hat sich Burger King in einer einmaligen Aktion an McDonalds gewandt und einen gemeinsamen Burger vorgeschlagen. Der Konkurrent ließ die Whopper-Macher jedoch abblitzen. Die Geschichte eines dennoch geglückten Werbegags.

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Halb Whopper, halb Big Mac: Der McWhopper ist ein Werbegag von Burger King.

Quelle: dpa (2)

Miami. Als Friedensangebot ist der offene Brief aufgezogen, den der Fast-Food-Konzern Burger King am Mittwoch an seinen ärgsten Konkurrenten gerichtet hat. Einen gemeinsamen Burger wolle man entwerfen, natürlich für einen guten Zweck, schreibt das Unternehmen auf einer eigens eingerichteten Internetseite. Sogar einen Namen für die Friedensgeste zwischen zwei Brötchenhälften hat man schon entworfen: McWhopper soll der Superburger heißen. Alles ist bis ins Detail durchgeplant – bis hin zur gemeinsamen Tüte.

Bis hin zur Tüte hat Burger King den McWhopper bereits durchgeplant.

Quelle: Burger King

Das Angebot ist natürlich ein bestens aufgezogener Werbegag, öffentlichkeitswirksamer hätte man den Waffenstillstand der Fast-Food-Riesen nicht inszenieren können. Aus beiden Burgern solle die gleiche Anzahl an Zutaten zusammen kommen. Und einem guten Zweck dient das ganze natürlich auch: Anlass für das Angebot ist der Weltfriedenstag am 21. September, und die Aufmerksamkeit soll der Organisation Peace One Day zugute kommen.

Verkauft werden soll der Friedensburger allerdings nur diesen einen Tag lang – und nur an einem Ort: in Atlanta im US-Bundestaat Georgia, denn die Landeshauptstadt liege genau mittig zwischen den Konzernzentralen, so Burger King.

Die Reaktion von McDonalds ließ nicht lange auf sich Warten. Chef Steve Easterbrook veröffentlichte einen Post auf der Konzern-Facebook-Seite und ließ Burger King darin eiskalt auflaufen. "Wir lieben die Absicht, aber denken, dass unsere Marken etwas Größeres tun könnten, um etwas zu verändern." Klartext: Bei eurer Werbung wollen wir nicht mitmachen. Ein wenig schnippisch klingt auch der letzte Satz: "P.S.: Ein einfacher Anruf reicht nächstes Mal auch."

Die klare Ansage kam bei McDonalds-Liebhabern nicht gut an. Unter dem Post sind nur negative Kommentare zu lesen. "Und wieder versaut es McDonalds – genau wie meine Bestellung letzte Nacht", schreibt eine Nutzerin. "Der Punkt geht an Burger King", befindet ein anderer.

aks

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