Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Cuxhaven

Campingplatz-Verbrechen - Verdächtiger vor Haftrichter


Nach dem grausamen Tod von zwei Frauen auf einem Campingplatz in Cuxhaven arbeitet die Polizei fieberhaft an der Aufklärung des Verbrechens. Ein 30 Jahre alter Tatverdächtiger soll am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizeibeamte der Spurensicherung decken auf einem Campingplatz eine der am Morgen entdeckten zwei Leichen mit einer Folie ab.

© Wagner/lni

Erst gegen Mittag will die Staatsanwaltschaft Stade mehr Details zu der Bluttat herausgeben. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus, weil der Tatverdächtige mit einer der beiden Frauen liiert gewesen sein soll.

Gäste des Campingplatzes hatten die Toten am frühen Mittwochmorgen gefunden. Die Körper waren mit zahlreichen Schnittverletzungen übersät. Sie wurden am Mittwoch obduziert. Bei den Opfern handelt es sich um zwei 27 Jahre alte Frauen aus Peine und Winsen/Aller (Kreis Celle). Ob der Verdächtige die Tat schon gestanden hat, wollte die Polizei bislang nicht sagen.

Mehr als 100 Polizeibeamte fahndeten nach dem mutmaßlichen Täter und nahmen ihn schließlich in Peine fest. Nach Angaben der Ermittler hatten Zeugen den jungen Mann am Tatort, dem kleinen Campingplatz „Machulez“ im Stadtteil Sahlenburg, gesehen. Die beiden Freundinnen hatten nach Polizeiangaben bereits mehrmals Urlaub auf dem Campingplatz am Wernerwald gemacht und im Wohnwagen einer Verwandten übernachtet.

Am vergangenen Wochenende hatte bereits ein Dreifachmord auf einem Campingplatz bei Coesfeld im Münsterland für Aufsehen gesorgt. Ein 33-Jähriger tötete dort seine ehemalige Freundin und ihre Eltern.

lni

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Panorama-Artikel

Anzeige

Aus aller Welt

Testen Sie Ihr Wissen

Videos auf HAZ.de

Videos aus Hannover und aller Welt, Sport, Kino und Boulevard: Mit den HAZ-Videos informieren Sie sich schnell und kompakt.

Anzeige
Mögliche Leiche bei Kiel
Foto: Auch am zweiten Tag blieb die Suche nach einem möglichen Opfer der Hells Angels erfolglos.

Mit Spezialsägen arbeitet sich die Polizei auf der Suche nach einer einbetonierten Leiche seit zwei Tagen durch eine Lagerhalle der Hells Angels nahe Kiel. Untersucht wird zudem ein Trafo-Häuschen, das als Folterkammer gedient haben könnte.



Top