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DLRG sorgt sich um Flüchtlinge an Badeseen

Mehr Badeunfälle befürchtet DLRG sorgt sich um Flüchtlinge an Badeseen

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) befürchtet in diesem Sommer eine starke Zunahme der Badeunfälle von Asylbewerbern. Bereits im vergangenen Jahr ertranken 27  Flüchtlinge in deutschen Badegewässern.

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Die DLRG befürchtet mehr Badeunfälle von Flüchtlingen.

Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Berlin/Hannover. „Wir befürchten, dass diese Zahl 2016 weiter ansteigt“, sagte DLRG-Präsidiumsmitglied Frank Villmow dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Die Badeseen sind ein billiges Freizeitvergnügen und viele Flüchtlinge kennen das Risiko der Seen nicht. Das fehlende Gefahrenbewusstsein ist ein Riesenproblem, hier müssen wir viel Aufklärungsarbeit leisten.“

Auch der DLRG-Bezirksverband Hannover sieht diese Gefahr. „Es wird problematisch, wenn Flüchtlinge integriert werden und das machen, was die Deutschen im Sommer tun: an den See zum Baden gehen“, sagte Bezirksverbands­chef Torsten Heuer. Bereits in den vergangenen Jahren seien unter den Badetoten in der Region auch Migranten gewesen. Zwar organisiert die DLRG in Hannover regelmäßig Schwimmkurse für Flüchtlinge. „Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Heuer. Es fehle in Hannover derzeit an Kapazitäten bei den Bädern.

Die DLRG fordert nun Unterstützung, um Asylbewerber vor den Gefahren des Wassers zu warnen. „Es braucht Kampagnen und Badekapazitäten“, sagte Villmow. Heuer ruft in Hannover dazu auf, an Badeseen besser aufeinander zu achten. „Das gilt nicht nur für Flüchtlinge“, betonte er. Laut Präsidiumsmitglied Villmow bietet die DLRG außerdem Faltblätter mit den grundlegenden Baderegeln in 20 Sprachen zum Download an. Kommunen und Badbetreiber können bei der DLRG zudem mehrsprachige Warntafeln anfordern.

Von Jan Sternberg und Mathias Klein

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