Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Kleinerer Pandazwilling bekommt Antibiotika

Nachwuchs in Washington Kleinerer Pandazwilling bekommt Antibiotika

Sorge um eines des Washingtoner Panda-Babys: Der kleinere Zwilling muss mit Antibiotika behandelt und künstlich ernährt werden. Bei der Geburt brachte es nur 86 Gramm auf die Waage.

Voriger Artikel
Pumuckl darf seinen Bauch behalten
Nächster Artikel
Ein schwuler "Bond", warum nicht?

Süß werden die erst später: Die Panda-Zwillinge sind nackt und blind zur Welt gekommen – wie bei Pandas üblich.

Quelle: EPA/PAMELA BAKER-MASSON/SMITHSONIAN'S NATIONAL

Washington. Nach der Geburt von Panda-Zwillingen im Zoo von Washington muss das kleinere der beiden Tiere mit Antibiotika behandelt werden. Das kleinere Pandababy sei besonders auf die intensive Pflege der Zoowärter angewiesen, teilte der Zoo in der US-Hauptstadt am Dienstag mit. Um das Kleine zu päppeln, hatte das Betreuerteam ihm eine Sonde eingesetzt, durch die es zusätzliche Milch erhält.

Die Riesenpanda-Dame Mei Xiang hatte die Zwillinge am Wochenende zur Welt gebracht: Das größere Baby wog 186 Gramm, das kleinere brachte gerade einmal 86 Gramm auf die Waage. Dem größeren Baby gehe es gut, teilten die Pfleger mit. "Wir sind zuversichtlich, dass Mei Xiang sich sehr gut um es kümmert."

Panda-Mama Mei Xiang hatte die Zwillinge am Wochenende zur Welt gebracht.

Quelle: EPA/MICHAEL REYNOLDS

Die Pfleger bemühen sich darum, beiden Pandababys gleich viel Zeit mit der Mutter zu sichern und sie alle vier Stunden auszutauschen. Pandamutter Mei Xiang hatte sich zunächst aber geweigert, das größere gegen das kleinere Junge austauschen zu lassen.

Die 17-jährige Mei Xiang ist bereits eine erfahrene Mutter. Eines ihrer Kinder lebt in China, das zweite blieb im Washingtoner Zoo. Ein Junges, das sie 2012 zur Welt gebracht hatte, starb allerdings nach sechs Tagen. 2013 hatte die Pandabärin außerdem eine Totgeburt. Pandas sind die Säugetiere mit den kleinsten Babys im Verhältnis zur Körpergröße der Muttertiere. Die Jungen kommen blind und ohne Fell zur Welt und sind daher dringend auf Schutz angewiesen.

afp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.