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Sandiges Vergnügen in der City

Die besten Stadtstrände Sandiges Vergnügen in der City

Abkühlung in den Metropolen: Wir zeigen Ihnen die schönsten Stadtstrände zwischen Hamburg und München, die einen Ausflug wert sind. Egal, ob künstlich aufgeschüttet oder natürlich: Stadtstrände sorgen für Urlaubsstimmung pur.

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Den Dom im Visier: Der Km 689 Cologne Beach Club in Köln bietet Südseestimmung an den Rheinterrassen.

Quelle: Köln Tourismus GmbH

Das Badetuch ist ausgebreitet, die Zehen sind im Sand vergraben, der Kellner bringt einen kühlen Cocktail: Dafür muss man nicht mehr nach Mallorca fliegen, denn das ist auch bei einem sommerlichen Städtetrip in Deutschland möglich. Egal, ob künstlich aufgeschüttet oder natürlich: Stadtstrände sorgen für Urlaubsstimmung pur. Die Citybeaches vor der eigenen Haustür kennt man – wer aber Sightseeing, Shopping und Baden miteinander verbinden will, der muss sich die Frage „Stadt oder Strand?“ gar nicht stellen, sondern packt bei der nächsten Städtereise einfach Badehose und Bikini mit ein. Wir stellen ein paar Stadtstrände vor, die einen Ausflug wert sind.

Beach-Feeling an der Alster
In langen Badekleidern genoss man in Övelgönne am nördlichen Elbufer unweit des Hamburger Stadtzentrums schon vor 100 Jahren das Bad in der Elbe. Oder man trank einen Becher frische Milch, denn hier befand sich einst die Altonaer Milchhalle. Klanglich kann der Name Övelgönne sicher nicht mit Ipanema oder der Copacabana mithalten, aber der traditionsreichste Strand Hamburgs ist in den Sommermonaten bis heute viel frequentiert. Im kultigen Beachclub Strandperle kommen Strammer Max, Currywurst mit Röstkartoffeln und Waffeln mit Puderzucker auf den Tisch. Wer sein Badetuch am Strand ausbreitet, der kann mächtigen Kreuzern und Frachtschiffen beim Vorbeifahren zusehen.

Noch zentraler liegt das Strand-Pauli. Zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken machen es sich Gäste auf Liegen, Korbstühlen oder einfach im Sand gemütlich und genießen den Blick auf das Treiben im Hamburger Hafen.
Richtig edel gibt sich das unweit gelegene Hamburg del Mar neben dem Alten Elbtunnel. Surfbretter zieren den Eingang, Palmen dienen als Dekor, Bastschirme schützen vor der Sonne. Auf 1000 Quadratmetern Helgoländer Dünensand warten Strandkörbe und Teakholz-Liegen. Im Nachmittagslicht könnte man das Hamburg del Mar fast für eine Strandbar in der Karibik halten.
www.strandperle-hamburg.de
www.strandpauli.de
www.hamburg-del-mar.de

Strandbar-Dorado an der Spree
Berlin ist so etwas wie ein Dorado für Strandbarbegeisterte, denn die Hauptstadt hat die Kunst des Stadtstrandlebens perfektioniert. Die Mutter aller Strandbars mit original Berliner Luft ist die Strandbar Mitte. Palmen, Oleanderbüsche und 200 Tonnen Sand verbreiten bereits seit 2002 mediterranes Flair mitten in der Großstadt. Hier kann man im Liegestuhl relaxen, einen Caipirinha schlürfen und den Sonnenuntergang mit Blick auf die Museumsinsel genießen.

Entspannte Atmosphäre bietet auch der Strand am ehemaligen Kraftwerk Rummelsburg, einem Musterbeispiel der Industriebaukultur von 1906. Feiner, weißer Sand, Schatten spendende Salas (offene Pavillons), bequeme „Daybeds“ und mehrere Bambusbars sind längst nicht alles, was hier geboten ist. Regelmäßig finden in der Rummelsburg im Sommer auch Konzerte statt. Gechillt und getanzt wird außerdem im Yaam an der Schillingbrücke und in der Strandbar Schönwetter auf dem Flohmarktgelände im Mauerpark. Die höchstgelegene Strandbar der Hauptstadt ist der Skybeach auf Deck fünf des Parkhauses der Schönhauser Allee-Arkaden. Dort haben die Betreiber auf einer 400 Quadratmeter großen Fläche Sand aufgeschüttet, Sonnenstühle platziert und Sonnenschirme aufgespannt. An keinem anderen Ort in der Hauptstadt ist man dem Himmel beim Sonnenbad so nah.
www.strandbar-mitte.de
www.rummelsburg-berlin.de
www.yaam.de
www.schoenwetter-berlin.de
www.freiluftrebellen.de

Urlaubsfreuden am Rhein
Auch Köln hat seine Südseeresorts. Steigen im Sommer die Temperaturen, trifft man sich zum Beispiel im Km 689 Cologne Beach Club. Direkt an den Rheinterrassen kitzelt auf 3500 Quadratmetern der Sand die Fußsohlen und wiegen sich Palmen im Wind. Vom späten Vormittag bis ein Uhr nachts herrscht hier Südseestimmung. Die Loungearea ist mit großen Betten, Designsofagruppen und Thailiegen ausgestattet.

Den Alltag einfach Alltag sein lassen können auch Gäste der Sonnenscheinetage. Das Motto des Clubs lautet „hochfahren und runterkommen“. Unter Palmen und Sonnenschirmen genießen sie von der obersten Etage des Aral-Parkhauses an der Cäcilienstraße einen fantastischen Blick auf den Kölner Dom und die Innenstadt. Feiner Sand fast wie in der Karibik erwartet die Gäste des Blackfoot Beach am Frühlinger See in Köln Niehl. Auf 10 000 Quadratmetern locken Naturfreibad, Felder für Beachvolleyball und -soccer, Hochseilgarten, ein Bootsverleih und diverse Chill-out-Areas.
www.km689.rhein-terrassen.de
www.sonnenscheinetage.de
www.blackfoot-beach.de

Von Fabian von Poser

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