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Das sind Dieter Hallervordens beste Witze

"Palim, Palim!" Das sind Dieter Hallervordens beste Witze

Dieter Hallervorden ist Komiker, Schauspieler, Kabarettist, Theaterleiter – und ein Original. Der Mann mit dem zerknautschten Gesicht schrieb mit der Slapstick-Serie „Nonstop Nonsens“ bereits in den siebziger Jahren Fernsehgeschichte. Am Sonnabend feiert Hallervorden seinen 80. Geburtstag.

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Komiker, Schauspieler, Kabarettist und Theaterleiter Dieter Hallervorden feiert am Samstag seinen 80. Geburtstag.

Quelle: Wolfgang Langenstrassen

Berlin. Nonsens als „Didi“. Scharfzüngiges als Polit-Kabarettist. Warmherzige Charakterköpfe in Kino-Erfolgen wie „Honig im Kopf“ und „Sein letztes Rennen“. Am Sonnabend feiert Hallervorden seinen 80. Geburtstag – und am selben Tag in seinem Berliner Schlossparktheater auch die Premiere der neuesten Bühnenproduktion: „Amadeus“ über das Musikgenie Mozart.

Dieter Hallervorden ist Komiker, Schauspieler, Kabarettist, Theaterleiter - und ein Original. Der Mann mit dem zerknautschten Gesicht schrieb mit der Slapstick-Serie „Nonstop Nonsens“ bereits in den 70er Jahren Fernsehgeschichte. Am Samstag feiert Hallervorden seinen 80. Geburtstag.

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Ob mit seinem legendären „Palim, Palim!“ im Gag über die „Flasche Pommes Frites“, dem schwarzhumorigen Butler-Auftritt im Sketch „Die Kuh Elsa“ oder dem mit Helga Feddersen gesungenen Ulksong „Die Wanne ist voll“ – Hallervorden hat einen Platz im kollektiven Witze-Gedächtnis der Deutschen.

Seit mehr als 55 Jahren steht der gebürtige Dessauer, der 1958 in den Westen ging, auf der Bühne. Wie viele seiner Kollegen aus dem komischen Fach ist Hallervorden ein nachdenklicher und sensibler Mann. Er studierte Romanistik und wollte eigentlich Journalist werden. Die Anfänge seiner Karriere liegen im politischen Kabarett der sechziger Jahre.

Wie Harald Juhnke war Hallervorden eines der bekanntesten Gesichter des alten West-Berlin. Heute leitet er zwei Bühnen in der Hauptstadt: das Schlossparktheater in Steglitz für anspruchsvolle Unterhaltung und die „Wühlmäuse“ am Funkturm, bis heute eine wichtige Adresse für gutes Kabarett.

 

Manchmal eckt Hallervorden auch an. Als er im Frühjahr 2015 bei der Verleihung des Romy-Filmpreises auf den Nazi-Slogan „Heim ins Reich“ anspielte, löste das Irritationen aus. Es sei eine Satire gewesen, verteidigte er sich.

Hallervordens Motto lautet „Ein Narr gibt niemals auf“. Wenn der Beruf einem Hobby entsprungen sei, dann bleibe die Leidenschaft. „Solange es mir soviel Spaß macht, wäre ich ja blöd, damit aufzuhören. Also bevorzuge ich den Unruhestand.“ Hallervordens zweite Wahlheimat ist ein Schloss in Frankreich, wohin er sich von Zeit zu Zeit zurückzieht. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und hat vier Kinder.

Und sein Geburtstagwunsch? „Mensch Dieter, halt möglichst noch zwei weitere Jahrzehnte durch – mindestens!“

Von Elke Vogel

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