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Nach Untergang der Bohrinsel

Doch Ölaustritt an Unfallstelle im Golf von Mexiko


Laut Angaben der US-Küstenwache sind nach dem Untergang der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko größere Mengen Rohöl ausgelaufen.
Inzwischen weitete sich der Ölteppich auf eine Fläche von rund 32 mal 32 Kilometer aus.

Inzwischen weitete sich der Ölteppich auf eine Fläche von rund 32 mal 32 Kilometer aus.

© ap

Zwei Tage nach dem Untergang einer Bohrinsel im Golf von Mexiko sind größere Mengen Rohöl an der Unglücksstelle ausgetreten. Wie die US-Küstenwache am späten Sonnabend (Ortszeit) mitteilte, seien rund 1000 Barrel - rund 160.000 Liter - Öl ins Meer gelangt. An mindestens zwei Stellen am Meeresgrund in 1500 Metern Tiefe trete das Öl aus. Zum einen am letzten Bohrloch der versunkenen Plattform, zum anderen aus einem Leck in einer Rohrverbindung, die zu dem Bohrloch führe, sagte ein Küstenwachtsprecher dem US-Sender CNN.

Inzwischen weitete sich der Ölteppich nach Berichten der Zeitung „Houston Chronicle“ auf eine Fläche von rund 32 mal 32 Kilometer aus. „Das ist ein sehr beträchtlicher Ölteppich“, sagte Mary Landry, Konteradmiralin der Küstenwache, vor Reportern.

Die Bohrinsel „Deepwater Horizon“, die für den britischen Ölkonzern BP gut 80 Kilometer vor der Küste des US-Staates Louisiana Probebohrungen unternommen hatte, war am vergangenen Dienstag nach einer schweren Explosion in Brand geraten. Am Donnerstag war sie schließlich im Meer versunken. Elf Arbeiter werden nach wie vor vermisst. Überlebenschancen werden ihnen kaum mehr eingeräumt; die Suche wurde eingestellt.

dpa

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