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Trump ignoriert Song-Verbot der Rolling Stones

"Wir haben die Rechte" Trump ignoriert Song-Verbot der Rolling Stones

Donald Trump schaltet auf stur: Trotz Verbots hat der US-Politiker auf seiner Wahlkampfveranstaltung Musik von den Rolling Stones abspielen lassen, darunter auch den Song "You Can't Always Get What You Want". Einem möglichen Rechtsstreit blickt Trump gelassen entgegen.

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Streit um Musikrechte: Mick Jagger, Sänger der Rolling Stones, und Donald Trump, der wahrscheinliche US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner.

Quelle: dpa/Kombo

Charleston. Der voraussichtliche  Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Donald Trump, hat sich unbeeindruckt von der Aufforderung der Rolling Stones gezeigt, ihre Lieder nicht in seinem Wahlkampf zu benutzen. "Wissen Sie, wir verwenden so viele Songs", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) der US-Sendergruppe CNBC. "Wir haben die Rechte, sie zu nutzen. Ich kaufe immer die Rechte."

Trump-Team spielt weiter Stones-Songs

Bei einem Auftritt von Trump in Charleston im Bundesstaat West Virginia wurden am Donnerstag auch prompt die Stones-Hits "Start Me Up" und "You Can't Always Get What You Want" (Du kannst nicht immer bekommen was Du willst) gespielt.

Trumps Wahlkampfteam hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Songs der britischen Kultband verwendet, um die Stimmung bei Wahlkampfveranstaltungen anzuheizen.

Erst am Mittwoch hatten die  Rolling Stones  Trump aufgefordert, dies künftig zu unterlassen. Sie hätten dem Milliardär "zu keinem Zeitpunkt" erlaubt, ihre Songs zu nutzen, erklärten die Rolling Stones.

Blanko-Lizenz mit Ausnahmen

Vor der britischen Band hatten sich bereits zahlreiche andere Musiker von Trump distanziert, darunter der US-Rapper Everlast, Neil Young, die Band R.E.M und die britische Sängerin Adele.

Bei politischen Kampagnen ist für die Verwendung von Songs keine ausdrückliche Erlaubnis der Urheber erforderlich, wenn die Verwender eine Blanko-Lizenz der zuständigen Rechteverwertungsgesellschaft erworben haben. Die Urheber können aber fordern, dass einzelne Stücke von der Nutzung ausgenommen werden.

afp/zys

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