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Dorfbewohner übergießen Fremde mit Benzin

Lynchjustiz in Mexiko Dorfbewohner übergießen Fremde mit Benzin

Im Südosten von Mexiko haben aufgebrachte Dorfbewohner zwei Männer gelyncht. Eigentlich wollten sie in der Ortschaft Ajalpan im Bundesstaat Puebla eine ganz harmlose Umfrage durchführen.

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Die aufgeschreckten Dorfbewohner waren nicht mehr zu halten. Sie steckten auch das Rathaus und mehrere Polizeiautos in Brand.

Quelle: Saul Munoz

Puebla. Doch wie der örtliche Polizeichef José Manuel González am Dienstag im Fernsehsender Milenio sagte, glaubten die Dorfbewohner wegen der detaillierten Fragen, dass die Fremden ein Verbrechen vorbereiten würden. Als die Polizei die Männer nach einer kurzen Vernehmung aus der Wache entließ, wurden sie von einer aufgebrachten Menge angegriffen.

Die Dorfbewohner übergossen die beiden mit Benzin und zündeten sie an. Außerdem steckten sie das Rathaus und Polizeiautos in Brand. Im Süden von Mexiko und in Mittelamerika kommt es immer wieder zu dramatischen Fällen von Selbstjustiz. Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es nur wenig Polizeipräsenz und Verbrechen werden nur selten aufgeklärt oder bestraft.

dpa

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