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Dresden trauert um Publikumsliebling Max

Krokodil lag am Montag tot im Gehege Dresden trauert um Publikumsliebling Max

In der sächsischen Landeshauptstadt kannte ihn jeder. Nur um ihn zu sehen, haben viele Dresdner regelmäßig den Zoo besucht. Nun ist Max gestorben. Das Leistenkrokodil wurde fast 60 Jahre alt. Die Beileidsbekundungen der Dresdner auf Facebook nehmen kein Ende.

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Max kam 1958 als 60 Zentimeter kleines Jungtier in den Dresdner Zoo.

Quelle: Zoo Dresden/PR

Dresden. Max wurde am Montag zu Dienstbeginn tot in seinem Gehege aufgefunden. Das Reptil hatte an einer entzündlichen Verletzung im rechten Vorderfuß gelitten. "Für alle Zoomitarbeiter kam sein Tod überraschend, wenn natürlich auch nicht ganz unerwartet. Mit Max verlieren wir einen unserer ältesten Zoobewohner, den viele Zoobesucher bereits selbst aus ihren Kindertagen kennen", teilte eine Sprecherin mit. Auf Facebook wurde die offizielle Nachricht vom Tod des Krokodils bereits über 150 Mal geteilt und unzählige Mal kommentiert (Foto: Screenshot Facebook).

Ärzte hatten bei einer Untersuchung Anfang Juni auch Probleme mit der Niere vermutet. Woran Max starb, ist derzeit aber unklar. Der Kadaver wird im Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin untersucht, um die genaue Todesursache zu klären. Mit Ergebnissen rechnet der Zoo erst in einigen Tagen.

Das fast fünf Meter lange und rund 400 Kilogramm schwere, imposante Reptil war 1958 als 60-Zentimeter-Jungtier in den Tierpark gekommen und schnell zum Besuchermagneten avanciert. Vertreter der in Asien, Australien und Ozeanien beheimateten größten lebenden Krokodilart können bis zu 70 Jahre alt werden. Max aber war zuletzt lethargisch und schwach geworden, hatte Futter verweigert und Bewegungsstörungen gezeigt. Eine Therapie mit Antibiotikum und Schmerzmittel wirkte nicht.

dpa/chs

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