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"El Chapo" bedroht Donald Trump auf Twitter

Drogenboss greift US-Milliardär an "El Chapo" bedroht Donald Trump auf Twitter

US-Milliardär Donald Trump nutzt die Flucht von Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán, um Wahlkampf zu machen. Über Twitter droht nun ein Nutzer unter dem Namen von "El Chapo" dem Präsidentschaftskandidaten mit Mord. Der Urheber der Nachrichten soll aus Guzmáns direktem Umfeld stammen.

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US-Milliardär Donald Trump fühlt sich von Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán auf Twitter bedroht.

Quelle: dpa

Mexiko-Stadt. Der US-Milliardär Donald Trump hat sich laut US-Medien an das FBI gewandt, weil er sich von dem mexikanischen Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán bedroht fühlt. Trump hatte den Ausbruch des Kriminellen genutzt, um Wahlkampf zu machen und wiederholte auf Twitter seine Forderungen nach mehr Sicherung an der Grenze zu Mexiko.

Am 12. Juli reagierte der nun ein Twitter-Account, der auf den Namen Guzmáns läuft, auf die Trumpschen Parolen: "Wenn Du weiter so rumnervst, werde ich dafür sorgen, dass Du alle Deine Scheißwörter schluckst, verdammter Arschficker", lautete die Nachricht, die von @ElChap0Guzman an @realDonaldTrump geschickt wurde. Die Drohung selbst ist mittlerweile gelöscht worden, als Google-Suchergebnis aber weiterhin verfügbar. Online kursieren außerdem Screenshots des Post:

Erhalten sich aber weitere Beschimpfung von "El Chapo", die sich jedoch nicht direkt auf Trump beziehen. So schreibt "El Chapo" beispielsweise kryptische Andeutungen wie "Bald weil sie töten".

Fraglich ist, wer hinter dem Twitterkonto steckt, das bereits vor der Flucht Guzmáns aktiv war. Einige Medien berichten, dass der Account von Guzmáns Sohn Iván geführt wird, aber dafür gibt es keine Belege. Allerdings finden sich unter den Postings Aussagen, die direkt mit der Flucht von "El Chapo" in Verbindung gebracht werden können. So twitterte der Nutzer kurz nach dem Ausbruch: "Das Leben nicht viele Wendungen, an einem Tag sind wir in einem Loch, an einem anderen wieder oben."

Und kurz vor dem Ausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis nahe Mexiko-Stadt schrieb der Nutzer: "Ich habe bewaffnete Leute und ich verspreche Euch, dass der General bald zurück sein wird."

Das FBI scheint die Drohungen gegen Donald Trump ernst zu nehmen. So zitiert die Seite Forbes.com einen Trump-Sprecher mit den Worten: “Das FBI ist sich der Situation voll bewusst und untersucht diese Drohung gegen Herrn Trump.”

aks

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Foto: Mexikos Ermittler zeigen ein Foto von Joaquin "El Chapo" Guzman.

Nach seinem Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis ist der mexikanische Drogenboss El Chapo in den USA zum Staatsfeind No. 1 ernannt worden. Diesen Titel trugen vor ihm nur zwei Gangster: Al Capone. Und natürlich El Chapo selbst.

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