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Ein Toter bei Waldbränden in Kalifornien

Notstand ausgerufen Ein Toter bei Waldbränden in Kalifornien

Nach jahrelanger Dürre wüten in Nordkalifornien heftige Wald- und Buschfeuer. Die Brände breiten sich so schnell aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ein Mensch ist ums Leben gekommen. Gouverneur Jerry Brown hat den Notstand für weitere Gebiete ausgerufen.

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In Kalifornien richten die heftigen Wald- und Buschbrände immer größere Schäden an.

Quelle: Josh Edelson

Sacramento. In Kalifornien richten die heftigen Wald- und Buschbrände immer größere Schäden an. Wegen der extremen Trockenheit breiteten sich die Flammen so schnell aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr, sagte der Katastrophenschutzleiter Mark Ghilarducci. Gouverneur Jerry Brown hat den Notstand für weitere Gebiete ausgerufen. Nach Angaben der Brandschutzbehörde CalFire kam ein Mensch ums Leben, wie der lokale Sender ABC 7 News berichtete.

In Kalifornien sind tausende Menschen von Buschfeuern bedroht, die rasch um sich greifen. Nach Angaben der Brandschutzbehörde CalFire ist bisher ein Mensch ums Leben gekommen.

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Einzelheiten zu dem Todesfall lagen zunächst nicht vor. Tausende Feuerwehrleute sind in den zwei betroffenen Regionen im Norden des US-Bundesstaates im Einsatz, um Siedlungen und einzelne Wohnhäuser vor den Flammen zu schützen.

Im Bezirk Lake County, etwa 120 Kilometer nördlich von San Francisco, haben die Behörden viele Ortschaften evakuieren lassen. Etwa 17 000 Menschen mussten rasch ihre Häuser verlassen. Bis zum frühen Montag (Ortszeit) waren Hunderte Häuser niedergebrannt, wie ABC 7 News berichtete. Andere Sender schätzten, dass bis zu 1000 Häuser den Flammen zum Opfer fallen könnten. 6400 Häuser seien den Behörden zufolge akut von den Flammen des „unberechenbaren Feuers“ bedroht.

Vier Feuerwehrleute erlitten bei ihrem Kampf gegen die Flammen des „Valley Fire“ am Wochenende leichte Verletzungen. Der Brand sei noch an keiner Stelle richtig eingedämmt, sagte ein Vertreter von CalFire der Zeitung „Los Angeles Times“.

In der zweiten betroffenen Region, etwa 170 Kilometer östlich von San Francisco, brannten ebenfalls mindestens 80 Häuser nieder. Die Menschen bangen um ihr Hab und Gut. „Wir haben unser Haus vor 20 Jahren selbst gebaut“, sagte ein älterer Mann in der Region östlich von San Francisco dem Sender NBC. „Ich hoffe, dass es noch steht, wenn wir wiederkommen.“ Eine Frau sagte resigniert: „Das Feuer lässt sich einfach nicht kontrollieren.“

Auch in der Region der Sequoia- und Kings-Canyon-Nationalparks wüten Brände, die bereits Ende Juli von Blitzschlägen entfacht worden waren. Das sogenannte Rough Fire ist erst zu einem Drittel unter Kontrolle. Es bedroht auch Kaliforniens berühmte Mammutbäume in der von vielen Touristen besuchten Grant Grove.

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