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Eiscreme-Museum in New York eröffnet

Einen Monat geöffnet Eiscreme-Museum in New York eröffnet

Ist das Kunst – oder kann das weggeschleckt werden? Mitten im heißen Hochsommer ist in New York ein Museum zum Thema Eiscreme eröffnet worden. Doch nach nur einem Monat zerfließt der Traum schon wieder.

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In New York hat ein Eiscreme-Museum aufgemacht.

Quelle: Christina Horsten/dpa

New York. Ein Becken voller bunter Streusel, Luftballons aus Zucker und Kostproben zahlreicher Eissorten: In New York hat am Freitag ein Eiscreme-Museum aufgemacht. Das Ganze sei eigentlich als Witz gestartet, weil seine Freundin immer schon davon geträumt habe, einmal in einem Becken voller Streusel zu schwimmen, sagte Mitgründer Manish Vora. "Aber dann haben wir unser Interesse an Kunst, Technologie und Eiscreme kombiniert. Wir wollten etwas schaffen, das Spaß macht und völlig anders ist."

In New York hat ein Eiscreme-Museum aufgemacht. Neben Kunst zum Thema bietet es Kostproben von Eis und anderen Süßigkeiten sowie interaktive Installationen – etwa ein Becken voller Streusel zum Reinspringen, eine Wippe in Form eines Eislöffels und einen Kakaobrunnen zum Trinken.

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Ein Becken voller Streusel

"Ich liebe Eis, sie ist eine Eis-Fanatikerin", sagte Manish Vora. "Wir waren schon in jedem vorstellbaren Eisladen in New York, und auch wenn wir reisen, gehen wir immer in alle Eisläden. Wir lieben es, die Eiskultur der verschiedenen Länder und die Menschen dahinter kennenzulernen." Neben Kunst zum Thema an den Wänden bietet das Museum Kostproben von Eis und anderen Süßigkeiten sowie interaktive Installationen – etwa ein Becken voller Streusel zum Reinspringen, eine Wippe in Form eines Eislöffels und einen Kakaobrunnen zum Trinken (Bilder in unserer Bildergalerie und auf der Homepage des Museums).

Tickets bereits ausverkauft

Finanziert haben Vora und seine Freundin das Museum vor allem mit Sponsoren und Tickets, die im Vorfeld online verkauft wurden. Stolze 18 Dollar (etwa 16 Euro) kostet eine Runde durch die sechs kunterbunten Räume, inklusive Kostproben. Trotzdem sind alle Eintrittskarten bereits ausverkauft. Ende August schließt das Museum wieder. "Wir bereiten das jetzt seit Monaten vor, aber an meiner Liebe zu Eis hat sich nichts verändert", sagt Vora. "In einem Monat werde ich immer noch hier sein, zehn Kilogramm schwerer und immer noch Eis schleckend."

dpa/RND/wer

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