Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Elektroschocker werden zum Verkaufshit

Nach Silvester in Köln Elektroschocker werden zum Verkaufshit

Zu "einer Armlänge" Abstand riet die Kölner Oberbürgermeisterin nach den Übergriffen in der Silvesternacht. Viele Frauen finden das offenbar nicht ausreichend – Elektroschocker und Pfefferspray sind nach den Angriffen am Kölner Hauptbahnhof in Deutschland vielerorts ausverkauft.

Voriger Artikel
Nick Carter wieder frei
Nächster Artikel
Flüchtlinge dürfen nicht mehr ins Schwimmbad

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht ist einem Zeitungsbericht zufolge die Nachfrage nach frei verkäuflichen Waffen deutlich angestiegen.

Quelle: dpa/Montage

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht ist einem Zeitungsbericht zufolge die Nachfrage nach frei verkäuflichen Waffen deutlich angestiegen. Elektroschocker seien bundesweit bei zahlreichen Waffenhändlern ausverkauft, berichtete das " Handelsblatt" am Freitag. Erhebliche Zuwächse habe die Branche zuletzt schon bei Pfefferspray sowie bei Gas- und Schreckschusspistolen verzeichnet.

Geschäfte in Berlin, Stuttgart, München, Dresden und Düsseldorf gaben dem Blatt zufolge an, dass sie alle Elektroschocker verkauft hätten. Ein Händler in Hamburg habe von einem regelrechten "Kaufrausch" gesprochen. Auch beim größten Online-Waffenhändler "Akah" seien die batteriebetriebenen Geräte zur Zeit vergriffen Die hierzulande gängigen Elektroschocker erzeugen laut dem Bericht Spannungen von bis zu 500.000 Volt. Die Polizei warnte vor dem Einsatz. "Wir raten generell von Bewaffnung ab. Eine Waffe kann schnell auch gegen einen gerichtet werden", sagte Ulrich Heffner vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

Übergriffe in der Kölner Silvesternacht

In der Silvesternacht hatte es am Kölner Hauptbahnhof massive sexuelle Übergriffe auf Frauen und weitere Straftaten gegeben, die nach bisherigen Erkenntnissen vor allem von Migranten verübt wurden. Auch in anderen Städten hatte es ähnliche Vorfälle gegeben, allerdings nicht in dem gleichen Ausmaß wie in Köln. Anlässlich der Übergriffe hatte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) Frauen dazu geraten, mindestens " eine Armlänge" Abstand zu Fremden zu halten, um sich vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Der Vorschlag sorgte für große Diskussionen.

In der Silvesternacht sind in Köln Dutzende Frauen am Hauptbahnhof sexuell belästigt und bestohlen worden. Die Kölner Polizei steht deshalb in der Kritik. Sie schilderte daraufhin, wie der Einsatz aus ihrer Sicht abgelaufen ist. Wir dokumentieren Auszüge aus der Mitteilung der Polizei.

Zur Bildergalerie

afp/are

 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Familiendrama mit sechs Toten in Österreich

Ein Familiendrama erschüttert Österreich. Eine Frau soll mehrere Angehörige erschossen haben.