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US-Polizist fesselt hyperaktive Kinder

Unmenschliche Strafe US-Polizist fesselt hyperaktive Kinder

Empörung in den USA: Ein Polizist hat einem Medienbericht zufolge zwei hyperaktive Kinder gefesselt. Einer der Vorfälle in einer Grundschule in Covington im Bundesstaat Kentucky wurde auf einem Handy-Video festgehalten, das der Sender CNN am Dienstag veröffentlichte.

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Das auf CNN veröffentlichte Video zeigt, wie der Schüler unter der Fesselung leidet.

Quelle: CNN/Screenshot RND

Lexington. Das Video zeigt einen weinenden Jungen, dem Handschellen an den Oberarmen auf dem Rücken angelegt sind. "Au, das tut weh", hört man den Achtjährigen schluchzen. CNN zufolge wurden dem Kind die Fesseln erst nach 15 Minuten abgenommen. Der Sender berief sich auf die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU, die Klage gegen den Sheriff eingereicht hat. Die beiden Kinder leiden demnach unter ADHS - also einer Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Laut der Klageschrift gab der in der Schule als Aufsichtsperson angestellte Sheriff an, der Junge habe versucht, ihn mit dem Ellbogen zu treffen. "Du kannst nicht so gegen mich ausholen", hört man den Beamten sagen. "Wenn du die Handschellen loswerden willst, musst du dich ordentlich verhalten und mich nett darum bitten."

Dem CNN-Bericht zufolge ging der Sheriff in einer zweiten Schule gleich zweimal auf die gleiche Weise gegen eine Neunjährige vor. Auch sie sei an den Oberarmen gefesselt worden, weil die Handschellen für ihre schmalen Gelenke zu weit gewesen wären, und sie habe ebenfalls Schmerzen gehabt.

dpa

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